Chainlink kaufen: Die besten LINK-Börsen im Test inklusive Anleitung und Vergleich

Wir zeigen dir die besten und sichersten Börsen für deinen LINK-Kauf. Darüber hinaus geben wir dir wertvolle Hinweise im Umgang mit den Börsen und eine Chainlink-Kaufanleitung in einem Video jeweils pro Börse erklärt.Wir haben mehr als 10 LINK-Exchanges getestet und haben einen Testsieger gefunden: Bitvavo gewinnt den Vergleich. Alle Details erklären wir dir in der folgenden Tabelle und detaillierten Testbericht weiter unten.
1. Bitvavo
Testsieger
Bewertung94/100
MiCAJa – AFM, Niederlande
Handelsgebühr0,15 % Maker / 0,25 % Taker
Kosten bei 1.000 €1,50 € / 2,50 €
LINK-MarktLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: Einsteiger und Euro-Käufer
2. OKX Europe
Beste Gebühren

Bewertung91/100
MiCAJa – MFSA, Malta
Handelsgebühr0,08 % Maker / 0,10 % Taker
Kosten bei 1.000 €0,80 € / 1,00 €
LINK-MarktLINK/USDC
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: Kostenbewusste Trader
3. Bybit EU
LINK/EUR

BYBIT LOGO

Bewertung88/100
MiCAJa – FMA, Österreich
Handelsgebühr0,15 % Maker / 0,20 % Taker
Kosten bei 1.000 €1,50 € / 2,00 €
LINK-MarktLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: Aktive EU-Trader
4. Coinbase Advanced
Einfache App
Coinbase_Wordmark
Bewertung86/100
MiCAJa – CSSF, Luxemburg
Handelsgebühr0,40 % Maker / 0,60 % Taker
Kosten bei 1.000 €4,00 € / 6,00 €
LINK-MarktLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: Einsteiger mit Markenfokus
5. Kraken Pro
Sicherheitsfokus

Bewertung84/100
MiCAJa – CBI, Irland
Handelsgebühr0,40 % Maker / 0,80 % Taker
Kosten bei 1.000 €4,00 € / 8,00 €
LINK-MarktLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: Sicherheitsorientierte Nutzer
6. Bitpanda
DACH-Komfort

Bewertung80/100
MiCAJa – BaFin, Deutschland
Handelsgebühr1,49 % Broker-Premium
Kosten bei 1.000 €14,90 €
LINK-MarktLINK/EUR im Broker
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: DACH-Einsteiger und Sparpläne
7. BISON
Deutscher Anbieter
Bewertung76/100
MiCAJa – BaFin, Deutschland
Handelsgebühr1,75 % durchschnittlicher anteiliger Spread
Kosten bei 1.000 €17,50 €
LINK-MarktLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: Nutzer der Börse-Stuttgart-App
8. KuCoin EU
Neukunden-Stopp

kucoin logo

Bewertung62/100
MiCAJa – FMA, Österreich
Handelsgebühr0,10 % Maker / 0,10 % Taker
Kosten bei 1.000 €1,00 € / 1,00 €
LINK-MarktLINK/USDC
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: Derzeit nicht für Neukunden
9. Bitget
Ohne MiCA-Bestätigung
Bewertung58/100
MiCANein – am 15.07.2026 nicht bestätigt
Handelsgebühr0,10 % Maker / 0,10 % Taker
Kosten bei 1.000 €1,00 € / 1,00 €
LINK-MarktLINK/USDC
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: Erfahrene internationale Trader
10. Binance
Keine MiCA-Lizenz
Bewertung55/100
MiCANein – am 15.07.2026
Handelsgebühr0,10 % Maker / 0,10 % Taker
Kosten bei 1.000 €1,00 € / 1,00 €
LINK-MarktLINK/USDC
LINK Earn / StakingNein
Geeignet für: Nur nach regulatorischer Prüfung

Die zehn Anbieter im ausführlichen Test

1. Bitvavo im Chainlink-Test

94/100

Bitvavo Krypto Börse Handelsplattform
Bitvavo zählt zu den bekanntesten europäischen Kryptobörsen und bietet eine benutzerfreundliche Plattform für den Handel mit digitalen Vermögenswerten.

Bitvavo eignet sich besonders für Käufer, die Euro direkt in LINK tauschen möchten und eine verständliche Gebührenstruktur bevorzugen. Aktive Trader finden bei anderen Plattformen teilweise niedrigere Taker-Tarife, müssen dort aber häufig einen zusätzlichen EUR/USDC-Schritt berücksichtigen. Für den Gesamtvergleich erhält Bitvavo den ersten Platz, weil Kosten, direkter Euro-Markt, Zahlungswege und Regulierung ausgewogen zusammenspielen.

Regulatorisch wird die Plattform über ihre niederländische Europa-Einheit betrachtet, die über eine MiCA-Zulassung der AFM verfügt. Das ist für deutsche Nutzer relevant, weil die europäische Zulassung organisatorische, kapitalbezogene und verbraucherschützende Pflichten vorgibt. Eine MiCA-Zulassung schützt allerdings nicht vor Kursverlusten und macht LINK nicht zu einem einlagengesicherten Bankguthaben. Sicherheitsfunktionen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung, ein einzigartiges Passwort und die Kontrolle der offiziellen Domain bleiben deshalb weiterhin notwendig.

Bei den Zahlungsmethoden ist Bitvavo konkret bepreist: SEPA-Einzahlungen werden mit 0,00 % angesetzt, für Kreditkarten nennt der Anbieter 1,00 % und für PayPal 2,00 %. Wer 1.000 € per SEPA einzahlt und anschließend eine Taker-Order ausführt, zahlt nach den veröffentlichten Tarifen 2,50 € Handelsgebühr. Bei einer Kreditkarteneinzahlung kämen 10,00 € hinzu, bei PayPal 20,00 €. Damit wird deutlich, dass die gewählte Einzahlungsmethode die Gesamtkosten stärker beeinflussen kann als der Unterschied zwischen Maker und Taker.

Der praktische Kaufweg ist übersichtlich: Nach der Verifizierung zahlst du Euro ein, öffnest LINK/EUR und entscheidest dich zwischen einer Market- beziehungsweise Taker-Order und einer Limit- beziehungsweise Maker-Order. Eine Taker-Order wird sofort gegen vorhandene Verkaufsangebote ausgeführt. Eine Limitorder kann günstiger sein, bleibt jedoch so lange offen, bis der von dir festgelegte Preis erreicht wird. Für Einsteiger ist wichtig, nicht nur auf den niedrigeren Maker-Satz zu schauen, sondern auch zu berücksichtigen, dass eine Limitorder möglicherweise gar nicht oder nur teilweise ausgeführt wird.

Bitvavo kombiniert einen direkten LINK/EUR-Markt mit einer klaren Maker-Taker-Gebührenordnung. Dadurch musst du vor dem Kauf weder Euro in einen Stablecoin wechseln noch mehrere Handelsschritte durchführen. Im Basistarif kostet eine Maker-Order 0,15 %, während eine sofort ausgeführte Taker-Order mit 0,25 % berechnet wird. Bei einem Auftragswert von 1.000 € sind das exakt 1,50 € beziehungsweise 2,50 € reine Handelsgebühr. Für einen einfachen Sofortkauf über das Orderbuch ist deshalb der Taker-Wert die realistischere Vergleichsgröße.

Handelsgebühr0,15 % Maker / 0,25 % Taker
Gebühr bei 1.000 €1,50 € / 2,50 €
RegulierungJa – AFM, Niederlande
HandelspaarLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeEinsteiger und Euro-Käufer
Konkretes KostenbeispielBei 1.000 € per SEPA und einer sofortigen Taker-Order entstehen nach den veröffentlichten Tarifen 0,00 € Einzahlungsgebühr plus 2,50 € Handelsgebühr. Eine Kreditkarteneinzahlung würde zusätzlich 10,00 €, PayPal zusätzlich 20,00 € kosten.

Vorteile

  • Direktes Handelspaar LINK/EUR
  • MiCA-Zulassung der niederländischen AFM
  • SEPA-Einzahlung 0,00 %, Kreditkarte 1,00 %, PayPal 2,00 %

Nachteile

  • Taker-Gebühr höher als bei OKX, Bybit EU oder Binance
  • Kein öffentlich bestätigtes LINK-spezifisches Earn-Produkt am Prüfdatum

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei Bitvavo kaufst.

Urteil: Die ausgewogene Kombination aus EUR-Markt, klarer Gebührenordnung und EU-Regulierung macht Bitvavo zum Gesamtsieger.

2. OKX Europe im Chainlink-Test

91/100

Bild mit OKX-Logo

Die Plattform passt vor allem zu kostenbewussten Nutzern, die bereits mit Spotmärkten, USDC und Limitorders vertraut sind. Für einen Anfänger, der ausschließlich Euro einzahlen und mit einem einzigen Klick LINK kaufen möchte, ist der zweistufige Kaufweg weniger bequem. Im Ranking landet OKX Europe auf Platz zwei, weil die niedrigen Gebühren stark sind, der zusätzliche Währungstausch den praktischen Vorteil gegenüber einem direkten LINK/EUR-Markt aber teilweise reduziert.

OKX Europe wird in diesem Vergleich über die europäische Einheit mit MiCA-Zulassung der maltesischen MFSA bewertet. Die europäische Regulierung ist ein wichtiger Unterschied zu nicht lizenzierten globalen Plattformvarianten. Trotzdem solltest du vor der Registrierung prüfen, ob das konkrete Produkt, das Handelspaar und die Einzahlungsmethode für deinen Wohnsitz angeboten werden. Produktumfang und verfügbare Zahlungswege können sich zwischen der europäischen und der internationalen Oberfläche unterscheiden.

Für die Orderausführung gelten dieselben Grundregeln wie bei anderen Orderbuchbörsen. Eine Market- oder sofort ausführbare Limitorder nimmt vorhandene Liquidität und wird als Taker-Order berechnet. Eine Limitorder, die zunächst im Orderbuch verbleibt, kann den Maker-Satz erhalten. Wer den Kauf nicht unter Zeitdruck ausführen muss, kann einen Zielpreis setzen. Der niedrigere Maker-Tarif darf jedoch nicht als garantiert angesehen werden, weil eine sofort marktgängige Limitorder ebenfalls als Taker ausgeführt werden kann.

Der entscheidende Unterschied liegt im Handelspaar: In diesem Vergleich wird LINK/USDC verwendet. Du kannst deine eingezahlten Euro daher nicht unmittelbar gegen LINK tauschen, sondern musst zuerst USDC erwerben. Dieser erste Tausch kann eine zusätzliche Handelsgebühr verursachen. Wird auch der EUR/USDC-Schritt mit 0,10 % als Taker-Order ausgeführt, entstehen bei 1.000 € rechnerisch weitere 1,00 €. Der vollständige zweistufige Kauf kann dann bei rund 2,00 € reiner Handelsgebühr liegen, bevor mögliche Preisbewegungen zwischen den beiden Transaktionen berücksichtigt werden.

OKX Europe richtet sich an Nutzer, die niedrige Spotgebühren priorisieren und mit einem zusätzlichen Stablecoin-Schritt umgehen können. Der veröffentlichte Basistarif liegt bei 0,08 % für Maker und 0,10 % für Taker. Bei einer Order über 1.000 € entsprechen diese Sätze exakt 0,80 € beziehungsweise 1,00 € Handelsgebühr. Damit ist der reine Spot-Handel günstiger als bei Bitvavo, Coinbase Advanced, Kraken Pro oder den Broker-Modellen von Bitpanda und BISON.

Handelsgebühr0,08 % Maker / 0,10 % Taker
Gebühr bei 1.000 €0,80 € / 1,00 €
RegulierungJa – MFSA, Malta
HandelspaarLINK/USDC
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeKostenbewusste Trader
Konkretes KostenbeispielEine Taker-Order im LINK/USDC-Markt kostet bei 1.000 € exakt 1,00 €. Muss Euro zuvor per Taker-Order in USDC gewechselt werden, kann ein zweiter Betrag von 1,00 € hinzukommen; zusammen wären das 2,00 € reine Handelsgebühr.

Vorteile

  • Niedriger Basistarif
  • MiCA-regulierte Europa-Einheit
  • LINK/USDC als liquider Spotmarkt

Nachteile

  • Kein direkter LINK/EUR-Markt in diesem Vergleich
  • Zusätzlicher EUR-zu-USDC-Schritt kann eigene Kosten verursachen

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei OKX Europe kaufst.

Urteil: OKX Europe ist die stärkste Alternative für Nutzer, die geringe Handelsgebühren priorisieren und den Stablecoin-Zwischenschritt akzeptieren.

3. Bybit EU im Chainlink-Test

88/100

BYBIT LOGO
BYBIT-Börsenbild

Bybit EU ist eine interessante Alternative für Nutzer, die einen direkten LINK/EUR-Markt und niedrige Gebühren suchen. Gegenüber OKX entfällt der zusätzliche USDC-Schritt; gegenüber Bitvavo ist die Taker-Gebühr um 0,05 Prozentpunkte beziehungsweise 0,50 € bei 1.000 € niedriger. Bitvavo bleibt im Gesamtranking vorne, weil dort die Zahlungswege und die Einsteigerorientierung breiter dargestellt sind. Bybit EU überzeugt dagegen besonders als günstiger, direkter Euro-Handelsplatz.

Regulatorisch verfügt Bybit EU über eine MiCA-Zulassung der österreichischen FMA und kann diese innerhalb der Europäischen Union passportieren. Das erhöht die rechtliche Klarheit für europäische Kunden, ersetzt aber keine eigene Sicherheitsroutine. Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung, kontrolliere vor jeder Anmeldung die Domain und bestätige Transaktionen nur auf einem vertrauenswürdigen Gerät. Kryptowerte bleiben außerdem Marktrisiken ausgesetzt und unterliegen keiner garantierten Kurs- oder Kapitalabsicherung.

Für die Bedienung ist entscheidend, dass du dich tatsächlich auf der europäischen Plattform befindest und das LINK/EUR-Paar öffnest. Die globale Produktpalette, Derivate oder internationale Sonderaktionen dürfen nicht automatisch auf Bybit EU übertragen werden. Auch Aussagen zu Earn-Produkten müssen sich auf die europäische Einheit beziehen. Für LINK war am zugrunde gelegten Prüfstand kein eindeutig bestätigtes Earn- oder Staking-Angebot der EU-Einheit Bestandteil des Vergleichs, weshalb die Kachel konsequent mit „Nein“ arbeitet.

Der direkte Euro-Markt macht die Kostenberechnung besonders verständlich. Eine sofortige Taker-Order über 1.000 € wird mit 2,00 € berechnet. Eine im Orderbuch verbleibende Maker-Limitorder kostet bei vollständiger Ausführung 1,50 €. Der Unterschied beträgt nur 0,50 €, weshalb die Wahl der Orderart nicht ausschließlich von der Gebühr abhängen sollte. Wer sofort kaufen möchte, erhält mit dem Taker-Tarif einen klar kalkulierbaren Betrag. Wer einen bestimmten Einstiegskurs bevorzugt, kann eine Limitorder setzen und auf die Ausführung warten.

Bybit EU muss klar von Bybit Global unterschieden werden. Für europäische Kunden ist die in Österreich zugelassene Einheit maßgeblich. In diesem Vergleich wird das direkte Handelspaar LINK/EUR verwendet, sodass kein vorheriger Kauf eines Stablecoins erforderlich ist. Der ausgewiesene Basistarif beträgt 0,15 % für Maker und 0,20 % für Taker. Bei einem Kauf über 1.000 € entspricht das exakt 1,50 € beziehungsweise 2,00 € Handelsgebühr.

Handelsgebühr0,15 % Maker / 0,20 % Taker
Gebühr bei 1.000 €1,50 € / 2,00 €
RegulierungJa – FMA, Österreich
HandelspaarLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeAktive EU-Trader
Konkretes KostenbeispielEine sofort ausgeführte LINK/EUR-Taker-Order über 1.000 € kostet nach dem Basistarif exakt 2,00 €. Eine vollständig als Maker ausgeführte Limitorder kostet 1,50 €.

Vorteile

  • Direkter LINK/EUR-Markt
  • MiCA-Zulassung und EU-Passporting
  • Einheitlicher Basistarif von 0,10 %

Nachteile

  • Globale Bybit-Historie darf nicht mit der EU-Einheit gleichgesetzt werden
  • Kein öffentlich bestätigtes LINK-Earn-Produkt für die EU-Einheit

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei Bybit EU kaufst.

Urteil: Bybit EU ist eine konkrete, regulierte Alternative mit direktem EUR-Paar und niedriger Basishandelsgebühr.

4. Coinbase Advanced im Chainlink-Test

86/100

Coinbase_Wordmark

Coinbase Advanced verwendet in der niedrigsten Volumenstufe ein Maker-Taker-Modell. Eine Taker-Order über 1.000 € kostet nach diesem Tarif 6,00 €, eine Maker-Order 4,00 €.

Handelsgebühr0,40 % Maker / 0,60 % Taker
Gebühr bei 1.000 €4,00 € / 6,00 €
RegulierungJa – CSSF, Luxemburg
HandelspaarLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeEinsteiger mit Markenfokus

Vorteile

  • Direkter LINK/EUR-Markt
  • MiCA-Zulassung in Luxemburg
  • Sehr einfache Bedienung und etablierte Marke

Nachteile

  • Deutlich höherer Basistarif als Bitvavo, OKX oder Bybit EU
  • Standard-Kaufansicht kann teurer sein als Coinbase Advanced

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei Coinbase Advanced kaufst.

Urteil: Coinbase eignet sich vor allem für Nutzer, die Bedienkomfort höher gewichten als den niedrigsten Preis.

5. Kraken Pro im Chainlink-Test

84/100

Kraken-Logo

Kraken Pro berechnet im aktuellen Einstiegstarif 0,40 % Maker und 0,80 % Taker. Bei einer sofort ausgeführten 1.000-€-Order entspricht das 8,00 € Handelsgebühr.

Handelsgebühr0,40 % Maker / 0,80 % Taker
Gebühr bei 1.000 €4,00 € / 8,00 €
RegulierungJa – CBI, Irland
HandelspaarLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeSicherheitsorientierte Nutzer

Vorteile

  • Direkter LINK/EUR-Markt
  • MiCA-Zulassung über Irland
  • Ausgeprägter Sicherheits- und Transparenzfokus

Nachteile

  • Hohe Taker-Gebühr im Einstiegstarif
  • Instant-Buy und Kraken Pro dürfen gebührenseitig nicht vermischt werden

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei Kraken Pro kaufst.

Urteil: Kraken bleibt eine starke Sicherheitswahl, ist im aktuellen Basistarif für spontane Taker-Käufe jedoch vergleichsweise teuer.

6. Bitpanda im Chainlink-Test

80/100

Bitpanda-Börsenbild

Bitpanda richtet sich mit seiner Broker-Oberfläche an Einsteiger. Für den Standardkauf wird in diesem Vergleich das veröffentlichte Broker-Premium von 1,49 % angesetzt, entsprechend 14,90 € bei 1.000 €.

Handelsgebühr1,49 % Broker-Premium
Gebühr bei 1.000 €14,90 €
RegulierungJa – BaFin, Deutschland
HandelspaarLINK/EUR im Broker
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeDACH-Einsteiger und Sparpläne

Vorteile

  • MiCA-Zulassung der BaFin
  • Sehr einfache DACH-orientierte Benutzeroberfläche
  • Sparplanfunktion und breites Produktangebot

Nachteile

  • Standard-Broker deutlich teurer als Orderbuchbörsen
  • Fusion und Broker sind unterschiedliche Kaufwege mit unterschiedlichen Kosten

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei Bitpanda kaufst.

Urteil: Bitpanda punktet bei Komfort und Regulierung, nicht beim günstigsten einmaligen LINK-Kauf.

7. BISON im Chainlink-Test

76/100

BISON erhebt zwar keine separate Transaktionsprovision, veröffentlicht für alle Kryptowährungen außer Bitcoin und Ethereum aber einen durchschnittlichen anteiligen Spread von 1,75 %. Für einen LINK-Kauf über 1.000 € entspricht das durchschnittlich 17,50 €.

Handelsgebühr1,75 % durchschnittlicher anteiliger Spread
Gebühr bei 1.000 €17,50 €
RegulierungJa – BaFin, Deutschland
HandelspaarLINK/EUR
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeNutzer der Börse-Stuttgart-App

Vorteile

  • Deutsches Umfeld der Börse Stuttgart
  • MiCA-regulierte Infrastruktur
  • Euro-Einzahlung per SEPA kostenlos

Nachteile

  • LINK-Kauf mit 1,75 % durchschnittlichem Spread relativ teuer
  • LINK gehört nicht zu den bei BISON angebotenen Staking-Coins

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei BISON kaufst.

Urteil: BISON ist vertrauenswürdig und einfach, beim LINK-Kauf aber keine günstige Wahl.

8. KuCoin EU im Chainlink-Test

62/100

kucoin logo
KuCoin-Börsenbild

KuCoin EU erhielt am 27. November 2025 eine MiCA-Zulassung. Die österreichische FMA untersagte der Gesellschaft jedoch mit Wirkung vom 19. Februar 2026 bis auf Weiteres das Neugeschäft mit neuen Kunden.

Handelsgebühr0,10 % Maker / 0,10 % Taker
Gebühr bei 1.000 €1,00 € / 1,00 €
RegulierungJa – FMA, Österreich
HandelspaarLINK/USDC
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeDerzeit nicht für Neukunden

Vorteile

  • MiCA-Zulassung der österreichischen FMA
  • Niedriger veröffentlichter Basistarif
  • LINK/USDC-Handel verfügbar

Nachteile

  • Behördliches Neugeschäftsverbot am Prüfdatum
  • Für neue Nutzer deshalb keine reguläre Empfehlung

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei KuCoin EU kaufst.

Urteil: Die MiCA-Lizenz ist vorhanden, wegen des laufenden FMA-Neugeschäftsverbots wird KuCoin EU im Ranking klar abgewertet.

9. Bitget im Chainlink-Test

58/100

Bitget bietet einen niedrigen Spot-Basistarif und ein LINK/USDC-Paar. Eine bestätigte MiCA-Zulassung der für deutsche Nutzer zuständigen Einheit lag zum Prüfdatum jedoch nicht vor.

Handelsgebühr0,10 % Maker / 0,10 % Taker
Gebühr bei 1.000 €1,00 € / 1,00 €
RegulierungNein – am 15.07.2026 nicht bestätigt
HandelspaarLINK/USDC
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeErfahrene internationale Trader

Vorteile

  • Niedrige Spotgebühr
  • LINK/USDC-Handel
  • Umfangreiche Trading-Werkzeuge

Nachteile

  • Keine bestätigte MiCA-Zulassung am Prüfdatum
  • Kein direktes LINK/EUR-Paar in diesem Vergleich

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei Bitget kaufst.

Urteil: Bitget ist gebührenseitig attraktiv, regulatorisch für EU-Nutzer aber schwächer als die höher platzierten Anbieter.

10. Binance im Chainlink-Test

55/100

Binance veröffentlicht für reguläre Spotnutzer 0,10 % Maker und 0,10 % Taker. Trotz niedriger Gebühr lag zum Prüfdatum keine MiCA-Zulassung für den EU-Betrieb vor, weshalb der Anbieter regulatorisch deutlich abgewertet wird.

Handelsgebühr0,10 % Maker / 0,10 % Taker
Gebühr bei 1.000 €1,00 € / 1,00 €
RegulierungNein – am 15.07.2026
HandelspaarLINK/USDC
LINK Earn / StakingNein
ZielgruppeNur nach regulatorischer Prüfung

Vorteile

  • Niedriger veröffentlichter Spot-Basistarif
  • Große Markt- und Produktbreite
  • LINK/USDC-Handel

Nachteile

  • Keine MiCA-Zulassung am Prüfdatum
  • EU-Verfügbarkeit und Produktumfang können eingeschränkt sein

Im folgenden Video zeigen wir dir, wie du LINK bei Binance kaufst.

Urteil: Die niedrige Gebühr allein reicht nicht für eine Empfehlung, solange die EU-Zulassung fehlt.

Chainlink kaufen: Anleitung mit konkreter Kostenprüfung

Der Kaufprozess ist bei allen Börsen ähnlich. Entscheidend ist, dass du nicht die Broker-Sofortkaufansicht mit einer günstigeren Spot- oder Pro-Oberfläche verwechselst und den zur Orderart passenden Maker- oder Taker-Tarif verwendest.

Schritt 1: Anbieter auswählen

Vergleiche zuerst MiCA-Status, festen Basistarif und verfügbares LINK-Handelspaar. Ein niedriger Prozentsatz ist nur dann nützlich, wenn die zuständige Plattform für deinen Wohnsitz tatsächlich verfügbar und reguliert ist.

Schritt 2: Konto eröffnen

Registriere dich ausschließlich über die offizielle Domain des ausgewählten Anbieters. Verwende ein einzigartiges Passwort und speichere die Domain als Lesezeichen, damit du später nicht auf Phishing-Seiten gerätst.

Schritt 3: Identität bestätigen

MiCA-regulierte Anbieter müssen ihre Kunden identifizieren. Halte Ausweis oder Reisepass bereit und führe die Prüfung in der App oder im Browser vollständig durch.

Schritt 4: Euro einzahlen

Für größere Beträge ist SEPA häufig günstiger als der Kartenkauf. Prüfe vor der Überweisung den korrekten Empfängernamen, die IBAN und den persönlichen Verwendungszweck.

Schritt 5: LINK-Markt öffnen

Bei Bitvavo, Bybit EU, Coinbase, Kraken und BISON kannst du direkt über Euro kaufen. Bei LINK/USDC musst du zunächst USDC erwerben; dieser zusätzliche Tausch kann eigene Gebühren verursachen.

Schritt 6: Orderart festlegen

Eine Taker-Order wird sofort gegen vorhandene Angebote ausgeführt und nutzt den Taker-Tarif. Eine Maker-Limitorder bleibt im Orderbuch liegen und kann den günstigeren Maker-Tarif erhalten, wird aber nicht garantiert ausgeführt.

Schritt 7: Kosten prüfen

Multipliziere den Kaufbetrag mit der veröffentlichten Gebühr. Beispiel: 1.000 € × 0,25 % = 2,50 €. Bei BISON gilt statt einer separaten Handelsprovision der veröffentlichte durchschnittliche anteilige Spread von 1,75 %, also 17,50 € bei 1.000 €.

Schritt 8: Kauf bestätigen

Prüfe Betrag, Handelspaar, Orderart und ausgewiesene Handelsgebühr noch einmal. Bestätige erst, wenn alle Angaben mit deiner Planung übereinstimmen.

Gebühren beim LINK-Kauf konkret berechnet

Die Prozentangabe wird immer mit dem Auftragswert multipliziert. Bei 1.000 € entsprechen 0,10 % exakt 1,00 €, 0,25 % exakt 2,50 €, 0,60 % exakt 6,00 € und 1,75 % exakt 17,50 €. Diese Rechnung enthält nur die ausgewiesene Handelsgebühr beziehungsweise bei BISON den veröffentlichten durchschnittlichen anteiligen Spread.

Bitvavo Taker1.000 € × 0,25 % = 2,50 €
OKX Taker1.000 € × 0,10 % = 1,00 €
Coinbase Taker1.000 € × 0,60 % = 6,00 €
Kraken Taker1.000 € × 0,80 % = 8,00 €
Bitpanda Broker1.000 € × 1,49 % = 14,90 €
BISON LINK1.000 € × 1,75 % = 17,50 €

Wichtig: Bei LINK/USDC kann zusätzlich ein Kauf oder Tausch von USDC erforderlich sein. Dieser zweite Handelsschritt muss separat in die Gesamtkosten einbezogen werden. Deshalb ist ein direkter LINK/EUR-Markt trotz einer etwas höheren Einzelgebühr im Einzelfall günstiger und einfacher.

MiCA-Status: Lizenz und tatsächliche Nutzbarkeit trennen

Eine MiCA-Zulassung bestätigt, dass eine konkrete europäische Gesellschaft als Crypto-Asset Service Provider beaufsichtigt wird. Sie sagt jedoch nicht automatisch aus, dass jedes Produkt verfügbar ist oder dass eine Behörde keine zusätzlichen Maßnahmen anordnen kann.

KuCoin EU zeigt diesen Unterschied besonders deutlich: Die FMA erteilte die Zulassung am 27. November 2025, untersagte dem Unternehmen aber am 19. Februar 2026 das Neugeschäft, bis zentrale Funktionen zur Geldwäsche- und Sanktionskontrolle wieder ordnungsgemäß besetzt sind. Deshalb steht in der Kachel korrekt „MiCA: Ja“, gleichzeitig aber „Neukunden-Stopp“.

Bybit EU besitzt ebenfalls eine österreichische Zulassung und darf diese innerhalb der EU passportieren. Aussagen über Bybit Global dürfen nicht automatisch auf Bybit EU übertragen werden. Bei Binance und Bitget lag am Prüfdatum dagegen keine bestätigte MiCA-Zulassung der für deutsche Nutzer relevanten Einheit vor.

Sicherheitscheck vor dem Kauf

Offizielle Domain

Öffne die Börse über den offiziellen Link und speichere sie als Lesezeichen. Kontrolliere die Schreibweise vor jedem Login.

Starke Anmeldung

Nutze ein einzigartiges Passwort, Passkey oder Authenticator-App. SMS allein ist wegen möglicher SIM-Swaps weniger robust.

Orderweg prüfen

Achte darauf, ob du im Broker, in der Standardansicht oder im Pro-Modus handelst. Die Kosten können sich erheblich unterscheiden.

Risiko begrenzen

Investiere nur einen Betrag, dessen vollständigen Verlust du finanziell verkraften kannst. LINK kann innerhalb kurzer Zeit stark schwanken.

Häufige Fragen zu noch offenen Punkten

Gibt es einen sinnvollen Mindestbetrag für den ersten LINK-Kauf?

Einen allgemein richtigen Mindestbetrag gibt es nicht. Der Kaufbetrag sollte so klein sein, dass du einen vollständigen Ablauf einschließlich Einzahlung, Orderaufgabe und Sicherheitsprüfung ohne finanziellen Druck testen kannst. Bei sehr kleinen Beträgen können feste Zahlungs- oder Netzwerkgebühren prozentual stark ins Gewicht fallen. Für den ersten Kauf ist deshalb ein Betrag sinnvoll, bei dem die ausgewiesenen Kosten noch nachvollziehbar bleiben und ein möglicher vollständiger Verlust deine finanzielle Situation nicht beeinträchtigt.

Was passiert, wenn eine LINK-Limitorder nicht ausgeführt wird?

Eine nicht ausgeführte Limitorder bleibt normalerweise offen, bis der festgelegte Kurs erreicht wird, du sie manuell löschst oder eine gewählte Laufzeit endet. Das dafür reservierte Guthaben kann währenddessen für andere Orders blockiert sein. Prüfe deshalb regelmäßig den Status. Steigt der LINK-Kurs dauerhaft über dein Kauflimit, erhältst du keine Token. Du kannst die Order dann stornieren und ein neues Limit setzen oder bewusst zu einer sofort ausführbaren Taker-Order wechseln.

Wie häufig sollte ich Gebühren und regulatorischen Status erneut prüfen?

Prüfe die Gebühren unmittelbar vor jeder größeren Einzahlung und vor jeder Order. Handelsstufen, Zahlungsgebühren, verfügbare Handelspaare und regulatorische Berechtigungen können sich ändern. Bei einem langfristig geplanten Sparrhythmus ist eine kurze Kontrolle vor jedem Kauf sinnvoll. Nutze dafür die offizielle Gebührenübersicht, die europäische Anbieter-Webseite und bei regulatorischen Fragen das Register der zuständigen Aufsichtsbehörde. Alte Screenshots oder Vergleichsartikel sollten nicht als alleinige Grundlage dienen.

Kann ich einen automatischen LINK-Sparplan nutzen?

Das hängt vom konkreten Anbieter und der europäischen Produktversion ab. Ein wiederkehrender Broker-Kauf kann bequem sein, verwendet aber nicht zwingend denselben günstigen Tarif wie eine manuell aufgegebene Spotorder. Vergleiche deshalb vor der Aktivierung den Sparplankurs, die angegebene Kaufgebühr, mögliche Zahlungsgebühren und das Ausführungsintervall. Ein manueller monatlicher LINK/EUR-Kauf kann günstiger sein, verlangt dafür aber mehr Disziplin und eine eigene Dokumentation.

Welche Unterlagen sollte ich nach einem LINK-Kauf speichern?

Speichere mindestens Datum und Uhrzeit, Anbieter, Handelspaar, Orderart, investierten Eurobetrag, erhaltene LINK-Menge und sämtliche Gebühren. Zusätzlich sind Einzahlungsbeleg, Orderbestätigung und Jahresübersicht hilfreich. Exportiere Transaktionsdaten möglichst regelmäßig als CSV oder PDF, statt dich dauerhaft auf den Kontozugang zu verlassen. Diese Unterlagen erleichtern die eigene Kostenkontrolle und können später für steuerliche Nachweise oder die Rekonstruktion des Anschaffungspreises benötigt werden.

KI-Disclaimer

Bei der Erstellung und redaktionellen Gliederung dieses Ratgebers kam künstliche Intelligenz zum Einsatz. Gebühren, Verfügbarkeit, regulatorische Einstufung und Handelskonditionen können sich jederzeit ändern. Kontrolliere daher vor Registrierung, Einzahlung oder Handel alle Informationen beim Anbieter sowie bei der zuständigen Behörde. Dieser Inhalt ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.