Chainlink ist ein dezentrales Oracle-Netzwerk. Es verbindet Blockchains mit Informationen und anderen Blockchains, auf die sie selbst nicht zugreifen können. Chainlink ist keine klassische Layer-1-Blockchain. Das Netzwerk stellt eine Infrastruktur bereit. Der native Token des Netzwerks heißt LINK.
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Was ist Chainlink?
Das erste Chainlink-Whitepaper wurde 2017 von Sergey Nazarov, Steve Ellis und dem Informatikprofessor Ari Juels veröffentlicht. Das Chainlink-Netzwerk startete im Mai 2019 auf dem Ethereum-Mainnet.
Veröffentlicht von Sergey Nazarov, Steve Ellis und Ari Juels.
Chainlink startete zunächst auf dem Ethereum-Mainnet.
Smart Contracts können externe Informationen nicht selbstständig abrufen.
Chainlink wurde ursprünglich entwickelt, um das sogenannte Oracle-Problem zu lösen. Smart Contracts können Daten auf ihrer eigenen Blockchain verarbeiten, aber nicht selbstständig Informationen aus externen Quellen abrufen.
Ein Kreditprotokoll wie Aave weiß nicht selbstständig, wie hoch der aktuelle Bitcoin-Kurs ist. Auch ein tokenisierter Fonds kann seinen Nettoinventarwert nicht ohne externe Daten berechnen.
Hierfür verwendet Chainlink dezentrale Oracle-Netzwerke, sogenannte Decentralized Oracle Networks oder DONs. Dabei rufen mehrere unabhängige Nodes Informationen von verschiedenen Datenquellen ab.
Daten abrufen
Mehrere Nodes greifen unabhängig auf externe Datenquellen zu.
Ergebnisse vergleichen
Die gemeldeten Werte werden miteinander verglichen und zusammengeführt.
Wert übertragen
Der bestätigte Wert wird an den jeweiligen Smart Contract übermittelt.
Dadurch soll verhindert werden, dass eine einzelne fehlerhafte Datenquelle oder ein manipulierter Node den ausgegebenen Wert kontrolliert.
Kein universelles Validatorennetzwerk
Chainlink besitzt kein einziges, universelles Validatorennetzwerk. Für unterschiedliche Dienste und Datenfeeds werden eigene Oracle-Netzwerke mit ausgewählten Node-Betreibern eingesetzt.
Welche Dienste bietet Chainlink an?
Chainlink ist inzwischen deutlich mehr als ein Anbieter von Kryptokursen. Das Netzwerk bietet verschiedene Daten-, Automatisierungs- und Interoperabilitätsdienste an.
Data Feeds
Liefern Preise von Kryptowährungen, Rohstoffen, Devisen und tokenisierten Vermögenswerten an Smart Contracts.
Data Streams
Stellen besonders schnell aktualisierte Marktdaten für Derivate, dezentrale Börsen und andere Anwendungen bereit.
Proof of Reserve
Überprüft, ob Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte ausreichend durch Reserven gedeckt sind.
Automation
Führt Smart-Contract-Funktionen automatisch aus, sobald vorher definierte Bedingungen erfüllt sind.
VRF
Erzeugt kryptografisch überprüfbare Zufallszahlen für Spiele, NFT-Anwendungen und andere Smart Contracts.
CCIP
Das Cross-Chain Interoperability Protocol überträgt Token, Daten und Anweisungen zwischen unterschiedlichen Blockchains.
Mitte 2026 unterstützte das Cross-Chain Interoperability Protocol mehr als 70 Blockchain-Netzwerke.
Was ist die Chainlink Runtime Environment?
Die Chainlink Runtime Environment, kurz CRE, wurde im November 2025 im Mainnet gestartet. Sie dient als zentrales „Betriebssystem“ und verbindet das traditionelle Finanzsystem mit der Blockchain-Welt.
Beispiel für einen CRE-Prozess
1. Daten
Abruf aus einem Bankensystem.
2. Compliance
Prüfung regulatorischer Vorgaben.
3. Zahlung
Bestätigung der Zahlung.
4. Blockchain
Ausführung auf mehreren Netzwerken.
CRE ist damit ein wichtiger Teil der aktuellen Chainlink-Strategie. Chainlink will nicht mehr nur einzelne Daten an Smart Contracts liefern, sondern vollständige institutionelle Finanzprozesse zwischen traditionellen Systemen und Blockchains koordinieren.
Wie stark wird Chainlink tatsächlich genutzt?
Chainlink gehört zu den am stärksten genutzten Infrastrukturen im Kryptomarkt. Seit dem Mainnet-Start hat Chainlink Transaktionen im Gesamtwert von mehr als 30 Billionen US-Dollar abgewickelt und unterstützt rund 70 Prozent der DeFi-Märkte. Im Juli 2026 lag der von Chainlink abgesicherte Wert bei rund 43,3 Milliarden US-Dollar.
Seit dem Mainnet-Start.
Stand Juli 2026.
Im Kryptosektor gehören Aave, GMX, Lido, Compound, Kamino, Jupiter, ether.fi und Pendle zu den produktiven DeFi-Nutzern.
Warum Oracles kritisch sind
DeFi-Protokolle sind auf korrekte Daten angewiesen. Fehlerhafte Preisfeeds können innerhalb weniger Minuten zu hohen Verlusten, fehlerhaften Liquidationen oder sogar zur Insolvenz eines Protokolls führen.
Chainlink-Partnerschaften mit großen Unternehmen
Chainlink arbeitet mit einigen der größten Zahlungsnetzwerke, Banken, Börsen und Kapitalmarktinfrastrukturen der Welt zusammen. Dabei muss zwischen produktiven Anwendungen, geplanten Integrationen und abgeschlossenen Pilotprojekten unterschieden werden.
Kryptokäufe über traditionelle Kartenzahlungen und dezentrale Börsen.
Automatisierte Zeichnung und Rückgabe tokenisierter Fondsanteile.
Integration von CRE in die Collateral AppChain.
Tests für tokenisierte Fonds, Zahlungen und Kapitalmaßnahmen.
Mastercard ermöglicht Käufe über Chainlink
Mastercard und Chainlink starteten 2025 eine produktive Lösung, über die Nutzer Kryptowährungen direkt auf dezentralen Börsen kaufen können.
Grundsätzlich können Inhaber von rund 3,5 Milliarden Mastercard-Karten Kryptowährungen über traditionelle Kartenzahlungen direkt auf einer dezentralen Börse erwerben.
Die Infrastruktur verbindet Mastercard-Zahlungen mit Swapper Finance, Zerohash, Shift4 Payments, XSwap und Uniswap.
UBS nutzt Chainlink für einen tokenisierten Fonds
UBS Tokenize und DigiFT führten im November 2025 einen produktiven, vollständig abgewickelten Prozess für einen tokenisierten Geldmarktfonds ein.
Zeichnung
Der Kauf neuer Anteile des tokenisierten Geldmarktfonds wurde automatisiert.
Rückgabe
Auch die Rückgabe bestehender Fondsanteile wurde über Chainlink abgewickelt.
DTA-Standard
Der Standard überträgt Funktionen eines klassischen Transferagenten auf die Blockchain.
Dabei wurden die Zeichnung und Rückgabe von Anteilen des auf Ethereum ausgegebenen UBS USD Money Market Investment Fund Token automatisiert.
DTCC integriert Chainlink
Die Depository Trust & Clearing Corporation, kurz DTCC, ist ein zentraler Teil der US-Finanzmarktinfrastruktur. Im Mai 2026 kündigte die DTCC an, Chainlink CRE in ihre Collateral AppChain zu integrieren.
Geplanter Produktivstart
Chainlink soll Preise, Bewertungen, Daten und automatisierte Prozesse in Echtzeit koordinieren.
Bereits zuvor hatten DTCC und Chainlink im Smart-NAV-Projekt getestet, wie Fondsdaten über CCIP an verschiedene Blockchains übermittelt werden können.
Zusammenarbeit mit Swift und Euroclear
Chainlink arbeitet seit mehreren Jahren mit Swift zusammen. In verschiedenen Tests wurde gezeigt, wie Banken ihre bestehende Swift-Infrastruktur verwenden können, um Transaktionen mit tokenisierten Vermögenswerten auf unterschiedlichen Blockchains auszuführen.
Tokenisierte Fonds
Swift, UBS und Chainlink schlossen ein Pilotprojekt für die Abwicklung tokenisierter Fonds erfolgreich ab.
Kapitalmaßnahmen
Chainlink, Swift, DTCC, Euroclear und 24 Finanzmarktteilnehmer arbeiteten an der automatisierten Verarbeitung von Kapitalmaßnahmen.
CRE verarbeitete dabei Unternehmensmeldungen und CCIP verteilte die bestätigten Datensätze an verschiedene Systeme und Blockchains.
Hierbei handelt es sich noch um eine Brancheninitiative und nicht um einen flächendeckenden Produktivbetrieb.
J.P. Morgan, Visa, ANZ und Fidelity
J.P. Morgan und Ondo Finance
Kinexys by J.P. Morgan, Ondo Finance und Chainlink führten 2025 eine chainübergreifende Delivery-versus-Payment-Transaktion durch.
Ein tokenisierter US-Staatsanleihenfonds auf einer öffentlichen Blockchain wurde gegen eine Zahlung über das private Kinexys-Netzwerk abgewickelt.
Visa, ANZ und Fidelity
Visa, ANZ, China Asset Management und Fidelity International testeten Chainlink im Rahmen des e-HKD-Programms der Hong Kong Monetary Authority.
CCIP und die Compliance-Infrastruktur ermöglichten die chainübergreifende Abwicklung regulierter Vermögenswerte.
Bei beiden Vorhaben handelte es sich um erfolgreiche technische Pilotprojekte, aber noch nicht um allgemein verfügbare Produkte.
Weitere aktuelle Chainlink-Partnerschaften
Robinhood
Wählte Chainlink als Oracle-Plattform für die geplante Robinhood Chain.
Canton Network
Integrierte Chainlink-Daten, Proof of Reserve und CCIP.
Amundi und Spiko
Starteten einen tokenisierten Fonds mit Chainlink-Daten und Interoperabilität.
Bank of England
Nahm Chainlink in ihr Synchronisation Lab für tokenisierte Wertpapiere auf.
Coinbase
Begann, eigene Börsendaten über den Chainlink-Standard auf Blockchains bereitzustellen.
Europäische und südkoreanische Banken untersuchen, wie regulierte Stablecoins und Chainlink für eine sofortige grenzüberschreitende Devisenabwicklung eingesetzt werden können.
Die beteiligten Banken verwalten zusammen mehr als zehn Billionen US-Dollar. Das Projekt befindet sich jedoch zum jetzigen Zeitpunkt in der Entwicklungsphase.

Welche Aufgaben hat der LINK-Token?
Bezahlung
LINK wird zur Bezahlung von Chainlink-Diensten und Node-Betreibern verwendet.
Staking
Gestakte LINK sollen ausgewählte Oracle-Dienste zusätzlich wirtschaftlich absichern.
Anreize
LINK bildet die wirtschaftliche Grundlage für Sicherheit und Anreize innerhalb des Netzwerks.
Payment Abstraction
Mit Payment Abstraction können Unternehmen und Protokolle ihre Gebühren auch in anderen Kryptowährungen, Stablecoins oder Fiatwährungen bezahlen. Diese Einnahmen werden anschließend automatisch in LINK umgewandelt.
Auch eine Chainlink-Nutzung ohne direkte LINK-Zahlung soll am Markt eine Nachfrage nach LINK erzeugen.
Chainlink Reserve
Ein Teil der Einnahmen fließt in die Chainlink Reserve. Diese strategische Reserve kauft und hält LINK, die aus On-Chain-Gebühren und Unternehmenseinnahmen finanziert werden. Die Chainlink Reserve wuchs im zweiten Quartal 2026 stark an. Allein im Juni 2026 kamen mehr als 593.000 LINK hinzu. Der Gesamtbestand der strategischen Reserve beträgt zum Redaktionszeitpunkt 4,66 Millionen LINK.
Bestand zum 07. Juli 2026.
Das nachfolgende Chart zeigt das stetige Wachstum der Chainlink-Reserve seit dem Launch Anfang August 2025:

LINK-Tokenomics
Die maximale Menge ist auf eine Milliarde LINK begrenzt. Davon wurden ursprünglich 35 Prozent im Tokenverkauf angeboten, 35 Prozent für Node-Betreiber und Ökosystemanreize reserviert und 30 Prozent dem Unternehmen hinter Chainlink zur Finanzierung der Entwicklung zugeteilt. Anfang Juli 2026 befanden sich rund 748,1 Millionen LINK im Umlauf.
Stand Anfang Juli 2026.
Chainlink veröffentlicht derzeit einen Freigabeplan von sieben Prozent der Gesamtmenge pro Jahr. Das entspricht bis zu 70 Millionen LINK jährlich.
Bezogen auf die derzeit rund 748 Millionen umlaufenden LINK entspricht eine Freigabe von 70 Millionen Coins einer möglichen Verwässerung von ungefähr 9,4 Prozent.
Wie funktioniert das LINK-Staking?
Chainlink Staking v0.2 besitzt derzeit eine Obergrenze von 40,875 Millionen LINK. Der Pool ist vollständig belegt und die variable Belohnungsrate lag zuletzt bei rund 4,3 Prozent. Das Staking sichert bisher nur ausgewählte Dienste, insbesondere das ETH/USD-Oracle-Netzwerk, und noch nicht die gesamte Chainlink-Plattform ab.
Nur etwa fünf bis sechs Prozent der umlaufenden LINK sind damit im offiziellen Staking-System gebunden. Die vollständige Aktivierung in Form von Version 1.0 wird das System für alle ohne Maximalmenge zugänglich machen. Die Funktion ist in der Roadmap vorgesehen, ein Veröffentlichungsdatum gibt es aktuell jedoch noch nicht.
LINK-Kurs im Check
LINK erreichte im Mai 2021 ein Allzeithoch von rund 52,70 US-Dollar. Am 7. Juli 2026 notierte der Token bei ungefähr 7,47 US-Dollar und damit rund 85,8 Prozent unter seinem Allzeithoch.
Die Marktkapitalisierung lag bei ungefähr 5,6 Milliarden US-Dollar.
Der schwache Kurs steht im Gegensatz zu den zahlreichen namhaften Partnerschaften und der weit verbreiteten Adoption von Chainlink im Kryptosektor. Ein wesentlicher Grund ist, dass eine Partnerschaft nicht automatisch große LINK-Käufe erzeugt: Da auch das Staking noch nicht für alle freigeschaltet ist, fehlen Dynamiken, welche die Nachfrage und das Angebot positiv beeinflussen.
Hinzu kommt, dass sich viele Projekte noch in Pilotphasen befinden. Außerdem hat die Chainlink Reserve noch keinen nennenswerten Einfluss auf die Angebots- und Nachfragedynamik. Langfristig könnte sich dies jedoch ändern.
Die Chainlink Reserve sammelt Einnahmen, die durch die Nutzung des Netzwerks ohne den Einsatz von LINK entstehen. Das System wandelt diese Einnahmen automatisch in LINK um und leitet sie in die Reserve.
Wichtig zu wissen: Die Reserve wird nicht nur aus Gebühren von dezentralen Apps im Internet (On-Chain) gespeist, sondern auch aus Verträgen mit Großunternehmen und Banken (Off-Chain). Durch eine reale Adoption im großen Stil könnte eine kontinuierliche Nachfrage entstehen.
Das Modell ähnelt Aktienrückkäufen eines Unternehmens. Einnahmen werden verwendet, um LINK am Markt zu kaufen und langfristig in der Reserve zu halten.
Ist LINK ein gutes Investment?
Chainlink gehört fundamental zu den stärksten Projekten im Kryptomarkt. Das Netzwerk besitzt echte DeFi-Nutzung, produktive institutionelle Anwendungen und Partnerschaften, die weit über den Kryptomarkt hinausgehen.
Der LINK-Token profitiert von der Nutzung des Netzwerks bisher nur begrenzt. Die Aktivierung von Staking 1.0 und eine fortschreitende Adoption, die zu größeren LINK-Käufen für die Reserve führt, könnten den Tokenpreis langfristig beflügeln.
Allerdings gibt es ein größeres Problem: Eine mögliche jährliche Verwässerung von mehr als neun Prozent.
Mit einem Kursverlust von rund 86 Prozent steckt LINK tief im Bärenmarkt. Im Gegensatz zu vielen anderen Altcoins fehlt Chainlink als Netzwerk zumindest nicht die Adaption. Die entscheidende Frage ist, ob das Netzwerk künftig genug Gebühren, Staking-Nachfrage und LINK-Käufe erzeugen kann, um die hohen Token-Freigaben auszugleichen.
Häufig gestellte Fragen zu Chainlink
Die folgenden Antworten ergänzen den Artikel um praktische Fragen zum Kauf, zur Aufbewahrung und zur technischen Nutzung von LINK. Klicke einfach auf die Frage, welche dich interessiert, um die Antwort zu sehen.
Wo kann man LINK kaufen?
LINK wird von zahlreichen Kryptobörsen und Brokern angeboten. Vor dem Kauf sollten Anleger auf Handelsgebühren, Auszahlungsgebühren, Regulierung und das unterstützte Auszahlungsnetzwerk achten.
Welche Wallets unterstützen LINK?
LINK kann grundsätzlich mit Wallets verwaltet werden, die Ethereum- beziehungsweise EVM-Token unterstützen. Dazu gehören Browser-Wallets, mobile Multichain-Wallets und kompatible Hardware-Wallets. Entscheidend ist, dass in der Wallet das richtige Netzwerk ausgewählt ist.
Auf welchem Netzwerk läuft LINK?
Der ursprüngliche LINK-Token wurde auf Ethereum ausgegeben. LINK ist inzwischen auch auf weiteren unterstützten Netzwerken verfügbar. Die jeweilige Token-Adresse unterscheidet sich je nach Blockchain und sollte vor einer Transaktion überprüft werden.
Wird LINK für die Netzwerkgebühr benötigt?
Beim normalen Versand von LINK wird die Netzwerkgebühr gewöhnlich mit dem nativen Coin der jeweiligen Blockchain bezahlt. Auf Ethereum wird beispielsweise ETH benötigt. LINK selbst ist nicht der Gas-Token des Ethereum-Netzwerks.
Was passiert, wenn LINK über das falsche Netzwerk versendet wird?
Ob die Token wiederhergestellt werden können, hängt von der Empfängeradresse, der Wallet und dem verwendeten Netzwerk ab. Bei einer eigenen EVM-Wallet sind die Token möglicherweise nach dem Hinzufügen des richtigen Netzwerks sichtbar. Bei Einzahlungen an eine Börse muss in der Regel der Kundendienst kontaktiert werden.
Muss man LINK besitzen, um eine Chainlink-Anwendung zu nutzen?
Endnutzer benötigen normalerweise keine LINK, um ein DeFi-Protokoll zu verwenden, das Chainlink-Daten integriert hat. Die Bezahlung und technische Einbindung der Oracle-Dienste wird in der Regel vom jeweiligen Protokoll oder Entwickler organisiert.
Kann LINK geschürft werden?
Nein. LINK ist keine Proof-of-Work-Kryptowährung und kann nicht wie Bitcoin geschürft werden. Die maximale Menge wurde bereits festgelegt und bisher nicht umlaufende Token werden schrittweise freigegeben.
Kann jeder einen Chainlink-Node betreiben?
Grundsätzlich kann jeder die Chainlink-Node-Software installieren und zu Test- oder Entwicklungszwecken betreiben. Für einen professionellen Einsatz sind jedoch zuverlässige Server, sichere Schlüsselverwaltung, dauerhafte Erreichbarkeit und technische Erfahrung erforderlich.
Verdient jeder Chainlink-Node automatisch LINK?
Nein. Der Betrieb der Software allein garantiert keine Aufträge oder Einnahmen. Ein Node muss für konkrete Oracle-Jobs oder dezentrale Oracle-Netzwerke ausgewählt beziehungsweise beauftragt werden.
Wie erkennt man die offizielle LINK-Token-Adresse?
Die offizielle Vertragsadresse sollte ausschließlich über die Chainlink-Dokumentation oder einen vertrauenswürdigen Blockchain-Explorer überprüft werden. Da für jedes Netzwerk eine andere Adresse gelten kann, reicht der Tokenname allein nicht als Kontrolle aus.
Wie können Entwickler einen Chainlink Data Feed überprüfen?
Jeder Data Feed besitzt eine eigene On-Chain-Vertragsadresse. Über die offizielle Dokumentation und den jeweiligen Blockchain-Explorer lassen sich unter anderem der aktuelle Wert, der Zeitpunkt der letzten Aktualisierung und der verwendete Aggregator kontrollieren.
Werden Chainlink-Kursdaten in Echtzeit aktualisiert?
Nicht jeder Data Feed wird mit jedem einzelnen Markttrade aktualisiert. Eine neue On-Chain-Aktualisierung erfolgt normalerweise, wenn sich der Preis um einen festgelegten Prozentsatz verändert oder ein bestimmtes Zeitintervall abgelaufen ist.
Welche Risiken bestehen bei Chainlink Data Feeds?
Risiken können unter anderem durch ungeeignete Datenfeeds, veraltete Werte, fehlerhafte Smart Contracts, schlechte externe Datenquellen oder Probleme auf der verwendeten Blockchain entstehen. Entwickler müssen deshalb den passenden Feed auswählen und zusätzliche Sicherheitsmechanismen einbauen.

