eToro ist eine international tätige Multi-Asset-Plattform, die Aktien, ETFs, Kryptowährungen, CFDs, CopyTrading und thematische Portfolios in einem Konto verbindet. Das Unternehmen wurde 2007 gegründet und zählt heute nach eigenen Angaben mehr als 40 Millionen registrierte Nutzer in 75 Ländern.
In unserem ausführlichen eToro Test und Erfahrungsbericht prüfen wir Gebühren, Einzahlungsmöglichkeiten, Regulierung, Sicherheit, Krypto-Angebot, Staking, CopyTrader, App und Kundenservice.
Unsere eToro Erfahrungen fallen vor allem wegen der einfachen Oberfläche, der großen Asset-Auswahl und des CopyTrader positiv aus.
Weniger überzeugend ist, dass verschiedene Kostenmodelle nebeneinander bestehen: Aktien können je nach Börse und Wohnsitz 1 oder 2 US-Dollar je Eröffnung und Schließung kosten, Krypto kostet regulär bis zu 1,00 Prozent, bei CFDs kommen Spread und Übernachtfinanzierung hinzu.
Wer diese Unterschiede kennt und vor jeder Order die Kostenanzeige prüft, kann eToro zielgerichtet nutzen.
Ist eToro sicher und reguliert?
Für deutsche und andere europäische Kunden ist insbesondere eToro (Europe) Ltd relevant. Die Gesellschaft wird von der Cyprus Securities and Exchange Commission unter der Lizenznummer 109/10 beaufsichtigt.
Im Februar 2025 erhielt die EU-Tochter zusätzlich eine MiCA-Erlaubnis, um Krypto-Dienstleistungen nach dem einheitlichen europäischen Rechtsrahmen anzubieten. Seit Oktober 2025 darf eToro entsprechende Krypto-Dienstleistungen auch für Kunden in Deutschland bereitstellen.
Die Regulierung ist ein wichtiges Plus, beseitigt aber nicht das Marktrisiko. Aktienkurse können fallen, Kryptowährungen sind besonders volatil und bei gehebelten CFDs kann ein großer Teil des eingesetzten Kapitals in kurzer Zeit verloren gehen.
Die gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro bezieht sich auf anspruchsberechtigte Euro-Bankguthaben bei der angebundenen Bankstruktur und nicht pauschal auf Kursverluste, Kryptowährungen oder Wertpapiere.
Welche Kryptowährungen kann man bei eToro handeln?
eToro ist keine reine Krypto-Börse, sondern eine Multi-Asset-Plattform. Nutzer können Tausende Aktien aus den USA, Europa und weiteren Regionen finden, ETFs kaufen, in Kryptowährungen investieren und über CFDs auf Devisen, Rohstoffe, Indizes oder fallende Kurse setzen.
Die zentrale Stärke liegt darin, unterschiedliche Anlageklassen in einer Oberfläche zu bündeln. Für Anleger, die neben Bitcoin auch Aktien, ETFs und thematische Portfolios halten möchten, ist das komfortabler als mehrere getrennte Konten.
Nach Unternehmensangaben umfasst das Krypto-Angebot mehr als 200 Assets. Zu den typischen Kryptowährungen gehören Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana, Cardano, Dogecoin, Litecoin, Chainlink, Avalanche, Polkadot, Polygon, Tron, Stellar, Uniswap, Aave, Cosmos, Near Protocol, Sui, Shiba Inu und weitere Projekte. Für einige große Coins stehen zusätzlich Euro-Handelspaare zur Verfügung.
📈 Beispiele handelbarer Kryptowährungen
- Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), XRP, Solana (SOL)
- Cardano (ADA), Dogecoin (DOGE), Tron (TRX), Polkadot (DOT)
- Chainlink (LINK), Avalanche (AVAX), Polygon Ecosystem Token (POL)
- Litecoin (LTC), Bitcoin Cash (BCH), Stellar (XLM), Uniswap (UNI)
- Aave (AAVE), Cosmos (ATOM), Near Protocol (NEAR), Sui (SUI)
- Shiba Inu (SHIB), Decentraland (MANA), The Sandbox (SAND) und weitere
Einzahlungsmöglichkeiten und konkrete Gebühren
eToro erhebt für Einzahlungen grundsätzlich keine eigene Einzahlungsgebühr. Damit beträgt die eToro-Gebühr bei Banküberweisung, Debitkarte, Kreditkarte und den im Konto angebotenen Online-Zahlungsdiensten jeweils exakt 0,00 Prozent.
Entscheidend ist die Kontowährung: Bei einem lokalen Euro-Konto erfolgt eine Euro-Einzahlung ohne Währungsumrechnung. Wird dagegen Geld auf ein USD-Konto eingezahlt, kann eine Umrechnungsgebühr anfallen.
Diese ist keine Einzahlungsgebühr, sondern eine separate FX-Gebühr. Die konkrete Methode und Limits werden im Einzahlungsdialog angezeigt.
eToro Gebühren im Detail
Beim Handel muss zwischen echten Wertpapieren, echten Kryptowährungen und CFDs unterschieden werden. Die folgende Übersicht gibt dir die exakten Gebühren pro Asset an, die beim Handel anfallen.
Kontoeröffnung und Verifizierung
Die Registrierung beginnt mit E-Mail-Adresse, Benutzername und Passwort. Danach werden persönliche Daten, Steuerwohnsitz und Handelserfahrung abgefragt.

Diese Eignungs- und Angemessenheitsfragen sind regulatorisch vorgeschrieben und sollen insbesondere bei komplexen Produkten wie CFDs prüfen, ob der Nutzer die Risiken versteht.
Für die Identitätsprüfung werden üblicherweise Personalausweis oder Reisepass sowie ein Adressnachweis verlangt. Deutsche Kunden können für bestimmte Krypto-Funktionen zusätzlich ein Video- oder Bankidentifikationsverfahren durchlaufen.
Gute Fotos ohne Spiegelungen beschleunigen die Prüfung. Name und Adresse müssen exakt mit den Kontodaten übereinstimmen. Vor der ersten Einzahlung sollte außerdem die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden.
Bei uns hat in der Praxis der ganze Verifikationsprozess knapp 13:48 Minuten gedauert. Das ist schnell im Vergleich zur Konkurrenz. Das Dashboard sieht aufgeräumt aus, sodass sich auch Einsteiger schnell zurechtfinden werden.

Praxistest: So kauft man Bitcoin, Aktien oder ETFs
Nach der Einzahlung führt die Suchleiste direkt zum gewünschten Vermögenswert. In der Ordermaske wählt man Kaufen, Betrag oder Stückzahl und gegebenenfalls Stop-Loss beziehungsweise Take-Profit.
Bei echten Aktien oder Coins sollte geprüft werden, ob die Maske ausdrücklich einen realen Vermögenswert oder einen CFD anzeigt. Ein Hebel größer als X1 oder eine Short-Position führt typischerweise zum CFD-Handel.
Im folgenden Video erklären wir dir alle Schritte zum Kauf von Kryptowährungen und Aktien auf eToro sowie hilfreiche Tipps:
Für einen Bitcoin-Kauf über 1.000 Euro beträgt die reguläre Krypto-Transaktionsgebühr bei einem Satz von 1,00 Prozent rechnerisch 10 Euro. Beim späteren Verkauf für 1.200 Euro entstehen bei demselben Satz weitere 12 Euro. Die Kaufmaske für Bitcoin sieht so aus:

Der Spread kann die effektiven Gesamtkosten zusätzlich erhöhen. Bei einer Aktie mit 1-US-Dollar-Provision fallen beim Kauf 1 USD und beim späteren Verkauf erneut 1 USD an. Diese konkreten Beispiele zeigen, warum Nutzer nicht nur auf „kostenlose Einzahlung“, sondern auf die gesamten Kosten vom Kauf bis zur Auszahlung achten sollten.
Limit-Orders sind sinnvoll, wenn der maximale Kaufpreis kontrolliert werden soll. Market-Orders werden sofort ausgeführt, können in schnellen Märkten aber zu einem schlechteren Kurs führen. Das Demokonto eignet sich, um beide Ordertypen ohne echtes Kapital auszuprobieren.
eToro Staking: Coins, Jahresrenditen und Auszahlung
EU-Kunden müssen das Staking in den Einstellungen aktiv einschalten. eToro unterstützt nach aktuellem Stand ADA, SOL, ETH, NEAR, POL, TRX, DOT, SUI und ATOM. Die Belohnungen werden monatlich im jeweiligen Coin ausgezahlt.
eToro leitet abhängig von der Club-Stufe 45 bis 90 Prozent des erzielten Netzwerk-Ertrags an den Kunden weiter. Das ist keine Gebühr in Prozent des Kapitals, sondern ein Einbehalt vom tatsächlich erwirtschafteten Staking-Ertrag.
Die folgende Übersicht zeigt realistische, variable Brutto-Netzwerkbandbreiten pro Jahr und die daraus resultierende ungefähre Kundenrendite für die Bronze-Stufe mit 45 Prozent Ausschüttungsquote.
Silber-Mitglieder erhalten 55 Prozent, Gold 65 Prozent, Platinum 75 Prozent, Platinum+ 85 Prozent und Diamond 90 Prozent des monatlich ermittelten Staking-Ertrags. Eine Belohnung wird erst ausgeschüttet, wenn sie mindestens 1 US-Dollar erreicht.
eToro Krypto-Wallet und Coin-Transfers
Wichtiger Hinweis: Nur echte Kryptowährungen sind übertragbar
Über eToro können ausschließlich echte Kryptowährungen auf die eToro Krypto-Wallet und anschließend an eine externe Wallet übertragen werden.
Krypto-CFDs, gehebelte Positionen, Short-Positionen und andere derivative Produkte können nicht ausgezahlt oder auf eine Blockchain-Adresse übertragen werden.
So muss eine echte Kryptowährung gekauft werden:
- Wähle auf eToro die gewünschte Kryptowährung aus und eröffne eine Kaufposition.
- Stelle den Hebel auf „X1“. Eine gehebelte Position kann als CFD ausgeführt werden und ist nicht auf ein Wallet übertragbar.
- Kaufe die Kryptowährung als Long-Position. Eine Verkaufs- beziehungsweise Short-Position bildet lediglich eine Kursbewegung ab und stellt keinen Besitz echter Coins dar.
- Prüfe vor dem Kauf in der Ordermaske, ob die Position ausdrücklich als Kauf des zugrunde liegenden Vermögenswerts und nicht als CFD gekennzeichnet ist.
- Beachte, dass selbst echte Coin-Positionen nur übertragen werden können, wenn die jeweilige Kryptowährung, dein Konto und deine Region für den Wallet-Transfer freigeschaltet sind.
Ein Kauf ohne Hebel bedeutet nicht automatisch, dass jede Position sofort ausgezahlt werden kann. Prüfe daher vor dem Kauf und vor dem Transfer die Kennzeichnung der Position sowie die aktuellen Übertragungsbedingungen in deinem eToro-Konto.
Das Auszahlen auf eine externe Wallet sollte gut geplant und überlegt sein. Für den Transfer kann eine positionsabhängige Gebühr anfallen; beim Versand an eine externe Adresse kommt die aktuelle Blockchain-Netzwerkgebühr hinzu.
Die Wallet ist praktisch für Nutzer, die echte Coins aus dem Plattformkonto abziehen oder externe Kryptowährungen empfangen möchten. Sie ersetzt aber keine selbstverwahrte Hardware-Wallet: Bei eToro bleiben Zugang und Verwahrung in einem betreuten System. Wer langfristig große Beträge hält und volle Kontrolle über die privaten Schlüssel verlangt, sollte die Unterschiede zwischen Custodial- und Self-Custody-Wallets verstehen.
Wir empfehlen die BitBox02 Hardware Wallet für die langfristige Aufbewahrung von größerem Krypto-Vermögen. Wenn eine bestimmte Kryptowährung von der BitBox02 nicht unterstützt wird, kann alternativ auf das Trezor Safe 7 zurückgegriffen werden.
eToro App und Kundenservice im Test
Unser eToro Praxistest
Wir haben die eToro Webplattform umfassend getestet. Dabei wurden die Kontonavigation, Watchlists, Charts, Kauf- und Verkaufsprozesse, CopyTrader, Portfoliofunktionen, Ein- und Auszahlungen sowie die verfügbaren Supportwege geprüft.
Unser Gesamteindruck war sehr positiv. Die Plattform reagierte im Test übersichtlich und weitgehend intuitiv. Auch Nutzer ohne umfangreiche Handelserfahrung sollten sich nach einer kurzen Eingewöhnung zurechtfinden. Die mobile App wurde in diesem Test jedoch nicht separat auf einem iOS- oder Android-Gerät geprüft.
Die eToro App für iOS und Android bildet nach Angaben des Anbieters einen großen Teil der Funktionen der Webplattform ab. Dazu gehören unter anderem Watchlists, interaktive Charts, der Kauf und Verkauf von Vermögenswerten, CopyTrader, Ein- und Auszahlungen, Benachrichtigungen sowie verschiedene Funktionen zur Portfolioanalyse.

Die mobile Oberfläche ist modern aufgebaut und richtet sich erkennbar auch an Einsteiger. Wichtige Bereiche wie das Portfolio, die Watchlist und die Suche nach handelbaren Vermögenswerten sind schnell erreichbar. Kurse, Marktinformationen und Nutzerbeiträge werden übersichtlich miteinander kombiniert.
Hinweis zum sozialen Feed
Der soziale Feed sollte nicht mit einer unabhängigen Anlageberatung verwechselt werden. Dort veröffentlichte Beiträge stammen überwiegend von anderen Nutzern und spiegeln deren persönliche Einschätzungen wider. Die Inhalte werden nicht automatisch auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung für die eigene Anlagestrategie geprüft. Gerade bei stark schwankenden Kryptowährungen oder kurzfristigen Marktbewegungen kann der Feed deshalb zu spontanen und emotionalen Entscheidungen verleiten.
Bedienung und Navigation
Im Test überzeugte die Webplattform vor allem durch ihre klare Struktur. Die wichtigsten Menüpunkte sind dauerhaft erreichbar, während das persönliche Portfolio und die beobachteten Märkte ohne lange Suchwege aufgerufen werden können.
Neue Vermögenswerte lassen sich über die Suchfunktion schnell finden und einer Watchlist hinzufügen. Der folgende Screenshot zeigt unsere Watchlist:

Auch der Wechsel zwischen Marktübersicht, Chart, Statistiken, Nachrichten und sozialem Feed funktioniert weitgehend flüssig. Positiv fiel auf, dass viele Informationen direkt auf einer Produktseite gebündelt sind. Nutzer müssen daher nicht ständig zwischen unterschiedlichen Unterseiten wechseln.
Für Anfänger ist die reduzierte Darstellung hilfreich. Gleichzeitig fehlen fortgeschrittenen Tradern möglicherweise einige spezialisierte Analyse- und Orderfunktionen, die professionelle Handelsplattformen anbieten. eToro konzentriert sich stärker auf eine verständliche Bedienung, Social Trading und die einfache Verwaltung verschiedener Anlageklassen.
Charts und Marktinformationen
Die Charts eignen sich gut, um Kursverläufe über unterschiedliche Zeiträume zu betrachten. Zusätzlich stehen verschiedene Darstellungsformen und technische Indikatoren zur Verfügung. Für eine grundlegende Marktanalyse reichen die Funktionen aus.
Die Darstellung bleibt auch bei mehreren geöffneten Informationen übersichtlich. Dennoch sollten Anleger beachten, dass Charts und technische Indikatoren keine zuverlässige Prognose zukünftiger Kursbewegungen ermöglichen. Sie können Entscheidungen unterstützen, ersetzen aber keine eigene Analyse von Risiken, Kosten und Anlagehorizont.

Kaufen und Verkaufen
Der Kauf- und Verkaufsprozess ist auf der Webplattform einfach aufgebaut. Nach Auswahl eines Vermögenswerts öffnet sich eine Ordermaske, in der Betrag, Hebel und weitere Einstellungen festgelegt werden können.
Vor der Bestätigung zeigt eToro die wesentlichen Angaben zur Position an. Der folgende Screenshot zeigt den beispielhaften Kauf von der NVIDIA Aktie:

CopyTrader im Test
CopyTrader gehört zu den wichtigsten Funktionen der Plattform. Nutzer können die Handelsaktivitäten ausgewählter Investoren automatisch im eigenen Konto nachbilden. Die Suche lässt sich anhand verschiedener Kriterien eingrenzen, beispielsweise Rendite, Risikowert, Anlageklasse oder bisherige Entwicklung.
Im Test war der Einstieg verständlich. Profile zeigen Statistiken, Portfolios, Risikokennzahlen und frühere Ergebnisse. Dadurch lassen sich verschiedene Investoren grundsätzlich gut vergleichen.

Vergangene Renditen sollten jedoch nicht überbewertet werden. Ein erfolgreicher Zeitraum sagt wenig darüber aus, wie sich ein Investor in einer anderen Marktphase verhalten wird. Zudem können Kopien verzögert, zu leicht abweichenden Kursen oder aufgrund von Mindestbeträgen nicht vollständig ausgeführt werden.
CopyTrader reduziert daher nicht das grundsätzliche Verlustrisiko. Nutzer übertragen lediglich einen Teil ihrer Anlageentscheidungen auf eine andere Person. Die Auswahl sollte ähnlich sorgfältig erfolgen wie eine eigenständige Investitionsentscheidung.
Portfolioanalyse
Die Portfolioübersicht stellt offene Positionen, investierte Beträge sowie Gewinne und Verluste verständlich dar. Im Test konnten einzelne Anlagen schnell gefiltert und geöffnet werden. Auch die Gewichtung verschiedener Positionen ist auf einen Blick erkennbar.
Für die laufende Kontrolle eines überschaubaren Portfolios ist diese Darstellung gut geeignet. Wer sehr viele Positionen, mehrere Depots oder umfangreiche steuerliche Auswertungen verwalten möchte, benötigt möglicherweise ergänzende Software.
Der folgende Screenshot zeigt unser Portfolio:

Benachrichtigungen und soziale Funktionen
Preisalarme und Kontobenachrichtigungen erleichtern die laufende Beobachtung des Portfolios. Nutzer müssen dadurch nicht dauerhaft auf der Plattform angemeldet bleiben.
Der soziale Feed kann außerdem einen schnellen Überblick über aktuelle Diskussionen liefern. Im Test erwies er sich als interessant, aber nicht als verlässliche Grundlage für konkrete Anlageentscheidungen. Besonders auffällige Beiträge sind häufig emotional formuliert und können stark von kurzfristigen Kursbewegungen geprägt sein.
Keine geprüfte Anlageberatung
Beiträge anderer Nutzer sind Meinungen und keine geprüfte Anlageberatung. Aussagen zu Kurszielen, sicheren Gewinnen oder angeblich eindeutigen Marktchancen sollten grundsätzlich kritisch hinterfragt werden.
Kundenservice im Test
Der Kundenservice arbeitet nach Unternehmensangaben mit mehr als 250 Mitarbeitern in sieben Ländern, unterstützt mehr als sieben Sprachen und ist an sechs Tagen pro Woche rund um die Uhr erreichbar. Zusätzlich steht ein KI-Chatbot jederzeit zur Verfügung. Menschlicher Live-Support ist üblicherweise an Werktagen verfügbar.
Darüber hinaus bietet eToro ein Ticket-System und ein umfangreiches Hilfezentrum. Nutzer höherer Club-Stufen können abhängig von ihrem Kontostatus zusätzliche Serviceleistungen oder einen persönlichen Ansprechpartner erhalten.
In unseren eToro Erfahrungen war die Wissensdatenbank für Standardfragen gut geeignet. Häufige Themen wie Verifizierung, Einzahlungen, Auszahlungen, Gebühren oder grundlegende Plattformfunktionen werden verständlich erklärt.
Der KI-Chatbot kann einfache Fragen beantworten und zu passenden Hilfeseiten führen. Bei individuellen Problemen stößt er jedoch erwartungsgemäß an Grenzen. Komplexe Sachverhalte müssen in der Regel an einen menschlichen Mitarbeiter oder über ein Supportticket weitergegeben werden.
Supporttickets richtig erstellen
Bei komplexen Transfers, Kontoprüfungen oder abgelehnten Auszahlungen sollte das Ticket möglichst präzise formuliert sein. Eine knappe Nachricht wie „Meine Auszahlung funktioniert nicht“ reicht häufig nicht aus und führt zu zusätzlichen Rückfragen.
Ein gutes Supportticket sollte enthalten:
- die betroffene Transaktions- oder Vorgangsnummer,
- das Datum und die ungefähre Uhrzeit,
- den betroffenen Betrag und die Währung,
- die verwendete Zahlungs- oder Transfermethode,
- eine genaue Beschreibung des Ablaufs,
- angezeigte Fehlermeldungen,
- aussagekräftige Screenshots.
Bei Kryptotransfers können zusätzlich die Kryptowährung, das verwendete Netzwerk, die Empfängeradresse und gegebenenfalls die Blockchain-Transaktionsnummer relevant sein. Private Schlüssel, Passwörter oder vollständige Sicherheitscodes dürfen dagegen niemals an den Support übermittelt werden.
Je vollständiger die erste Anfrage ist, desto leichter kann der Kundenservice den Vorgang zuordnen. Dadurch lassen sich unnötige Rückfragen und längere Bearbeitungszeiten vermeiden.
Vor- und Nachteile von eToro
- Regulierung durch CySEC und MiCA-Erlaubnis
- Aktien, ETFs, Krypto und CFDs in einem Konto
- Einzahlungen mit 0,00 % eToro-Gebühr
- CopyTrader ohne separate Kopiergebühr
- Über 200 Krypto-Assets
- Sehr übersichtliche App und Demokonto
- Staking für neun wichtige Proof-of-Stake-Coins
- Krypto regulär teurer als klassische Börsen mit Orderbuch
- Aktienprovision je nach Börse und Land
- Mehrere Kostenmodelle können Einsteiger verwirren
- CFD-Übernachtgebühren bei längerer Haltedauer
- Staking-Auszahlung nur 45–90 % des Netzwerk-Ertrags
Für wen ist eToro geeignet?
eToro überzeugt in unserem Test vor allem durch die einfache Bedienung, das breite Angebot aus Aktien, ETFs, Kryptowährungen und CFDs sowie die Social-Trading-Funktion CopyTrader. Auch die übersichtliche Webplattform, das Demokonto und die Regulierung sprechen für den Anbieter.
Nutzer sollten jedoch die unterschiedlichen Gebührenmodelle genau prüfen. Besonders beim Kryptohandel, bei Aktienprovisionen und bei gehebelten CFD-Positionen können zusätzliche Kosten entstehen. Für Einsteiger und Anleger, die mehrere Anlageklassen auf einer Plattform bündeln möchten, ist eToro insgesamt eine interessante Wahl. Reine Krypto-Trader finden bei spezialisierten Börsen häufig günstigere Gebühren und umfangreichere Wallet-Funktionen.
Diese 4 eToro Alternativen sind einen Vergleich wert
eToro ist besonders stark als Multi-Asset- und Social-Trading-Plattform. Wer dagegen hauptsächlich Kryptowährungen handeln möchte, findet bei spezialisierten Börsen oft niedrigere Spot-Gebühren, tiefere Orderbücher oder mehr Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten. Die folgenden Alternativen setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
🥇 Kraken

Kraken gehört zu den etabliertesten internationalen Krypto-Börsen und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an aktive Trader. Über Kraken Pro werden Orders über ein klassisches Orderbuch ausgeführt. Die Gebühren folgen einem Maker-Taker-Modell und sinken mit dem 30-Tage-Volumen. Kraken ist besonders interessant für Nutzer, die viele Fiat- und Krypto-Märkte, professionelle Ordertypen, nachvollziehbare Reservenberichte und eine lange Unternehmenshistorie schätzen.
🥈 Bitvavo

Bitvavo ist eine europäische Krypto-Börse mit Sitz in Amsterdam und einer großen Coin-Auswahl. Der Handel über die Advanced-Oberfläche nutzt Maker- und Taker-Gebühren, die in der niedrigsten Volumenstufe typischerweise deutlich unter der regulären eToro-Krypto-Gebühr liegen. Euro-Einzahlungen per SEPA sind besonders unkompliziert. Die Oberfläche bietet einen einfachen Broker-Modus und eine fortgeschrittene Handelsansicht.
🥉 Coinmerce

Coinmerce ist ein niederländischer Krypto-Anbieter, der auf einen einfachen Direktkauf und eine verständliche Portfolioverwaltung setzt. Die Plattform ist weniger auf komplexes Trading ausgerichtet und eher für Nutzer gedacht, die Kryptowährungen in Euro kaufen, verkaufen und teilweise Ertragsfunktionen nutzen möchten. Vor einer Order sollte der angezeigte Endpreis einschließlich Spread geprüft werden, weil Brokerpreise nicht immer direkt mit Maker-Taker-Gebühren einer Börse vergleichbar sind.
🏆 Bitget

Bitget ist eine internationale Krypto-Börse mit Spot-, Futures- und Copy-Trading-Angebot. Die Plattform spricht vor allem aktive Händler an und bietet zahlreiche Märkte, Trading-Bots und Derivate. Spot-Gebühren liegen typischerweise deutlich unter 1 Prozent. Derivate und hohe Hebel erhöhen allerdings das Risiko erheblich. Nutzer aus Deutschland sollten vor der Registrierung prüfen, welche Produkte aufgrund der regionalen Regulierung tatsächlich verfügbar sind.
Häufige Fragen zu eToro
Quellen und weiterführende Informationen
- eToro: Gebührenübersicht
- eToro: Umrechnungsgebühren
- eToro: Staking, unterstützte Coins und Ausschüttungsquoten
- eToro: Regulierung und Lizenzen
- eToro: CopyTrader
- eToro: Smart Portfolios
- eToro: Krypto-Wallet
KI-Haftungsausschluss / AI-Disclaimer
Der Artikel wurde unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Trotz sorgfältiger Prüfung können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten sein. Alle Informationen wurden vor der Veröffntlichung redaktionell geprüft.

