Der spanische Fußballverein FC Barcelona baut sein Mobilfunkangebot bei Barça Mobile aus. Künftig soll eine digitale Wallet direkt in die bestehende App integriert werden, über die Nutzer Zahlungen, Prämien und weitere digitale Dienste verwalten können.
Für die technische Umsetzung arbeitet der Betreiber New Era Visionary Group mit Wirex, Crossmint und der Stellar Development Foundation zusammen. Die Wallet soll kein eigenständiges Krypto-Produkt werden, sondern Teil des bestehenden Mobilfunkangebots sein.
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Stellar stellt die technische Infrastruktur bereit
Stellar wird die Blockchain-Infrastruktur für die Wallet bereitstellen. Über das Netzwerk sollen digitale Transaktionen und grenzüberschreitende Übertragungen abgewickelt werden.
[https://twitter.com/stellarorg/status/2087284170703962197](https://twitter.com/stellarorg/status/2087284170703962197)Für Barça Mobile ist das vor allem mit Blick auf die internationale Nutzerbasis relevant. Das Angebot richtet sich neben Fans des FC Barcelona auch an Reisende und Nutzer von eSIM- und Mobilfunkdiensten in verschiedenen Ländern.
Wirex übernimmt die Zahlungs- und Karteninfrastruktur. Perspektivisch sollen Nutzer dadurch Wallet-Guthaben für Zahlungen einsetzen können. Nach Angaben des Unternehmens soll die Infrastruktur Zahlungen bei mehr als 80 Millionen Händlern unterstützen.
Crossmint kümmert sich dagegen um die technische Wallet-Infrastruktur und das Onboarding. Ein Schwerpunkt liegt dabei darauf, den Zugang zur Wallet in die bestehende App einzubetten, ohne dass Nutzer zunächst eine separate Krypto-Anwendung einrichten müssen.
Durch die Kombination verschiedener Technologien kann der FC Barcelona alles in einer App anbieten, ohne dass Nutzer dabei Umwege gehen oder spezielle Kenntnisse benötigen. Ruslan Bîrlădeanu, seines Zeichens CEO des FC Barcelona, führt dazu aus:
“Barça Mobile hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen, Reisende und digitale Nutzer auf der ganzen Welt durch ein einzigartiges Ökosystem zu verbinden, dessen Kern die Telekommunikation bildet und das Reisen, Zahlungsverkehr und digitale Dienstleistungen miteinander vereint.”
Bîrlădeanu betont weiter, dass damit weder ein separates Produkt noch ein neuer Geschäftsbereich gestartet werden musste:
“Durch die direkte Integration der Wallet-Funktionalität in die Barça Mobile-App führen wir weder ein eigenständiges Produkt noch einen neuen Geschäftsbereich ein. Vielmehr stärken wir damit die Grundlage unserer mobilen Telekommunikationsplattform und schaffen für unsere Nutzer ein nahtloseres, global vernetztes Erlebnis.”
Stellar-Ökosystem wächst und gedeiht
Wie wir bereits berichteten, haben MoneyGram, Figure Markets und Range eine wichtige technische Verantwortung innerhalb des XLM-Ökosystems übernommen. Alle Unternehmen treten als Tier-1-Validatoren der Blockchain bei und erhöhen damit effektiv die Netzwerksicherheit.
Parallel dazu will das US-Unternehmen Tradable private Kreditforderungen im Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar auf Stellar tokenisieren. Zum Start sollen rund 500 Millionen US-Dollar auf die Blockchain gebracht werden.
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Auch im DeFi-Bereich wächst das Angebot: Sentora hat neue Vaults gestartet, über die Anleger auf unterschiedliche Onchain-Strategien zugreifen können. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen.
Der Kurs von XLM zeigt derzeit keine Reaktion auf die Ankündigung der FC-Barcelona-Partnerschaft. In den letzten 24 Stunden tendiert der Preis seitwärts mit einem leichten Minus von 0,68 % und steht zum Redaktionszeitpunkt bei 0,16 USD.













