Ripple und SettleMint gaben vor wenigen Stunden eine strategische Partnerschaft bekannt, um regulierten Finanzinstituten eine gemeinsame Infrastruktur für digitale Vermögenswerte anzubieten.

Verwahrung und Asset-Lifecycle sollen auf einer Plattform zusammenlaufen

Dabei soll Ripple Custody in die Digital Asset Lifecycle Platform (DALP) von SettleMint integriert werden. Dadurch sollen kapitalstarke institutionelle Marktteilnehmer sowohl digitale Assets wie tokenisierte Aktien als auch Kryptowährungen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg auf einer Plattform verwahren, verwalten und ausgeben können.

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Die Kooperation ist zunächst auf den asiatisch-pazifischen Raum ausgerichtet. Ripple Custody stellt die Infrastruktur für die institutionelle Verwahrung digitaler Vermögenswerte bereit. SettleMints DALP deckt dagegen unter anderem die Emission, Compliance, das Settlement und die laufende Verwaltung tokenisierter Assets ab.

Der große Vorteil für Finanzinstitute besteht laut Ripple darin, dass alle benötigten Kompetenzen auf einer einzigen Plattform vereint werden. SettleMint beschreibt, dass damit auch Berechtigungs- und Compliance-Kontrollen abgedeckt werden, die für regulierte Institute erforderlich sind.

Zuletzt konnte Ripple seine Custody-Sparte im vergangenen Jahr durch Partnerschaften mit Securosys und Figment, die Integration mit Chainalysis sowie die Übernahme von Palisade erweitern.

SettleMint führt aus, dass DALP bereits in Produktions- und Vorproduktionsprogrammen in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum eingesetzt wird.

Fiona Murray, ihres Zeichens Managing Director Asia Pacific bei Ripple, erklärt dazu:

“Finanzinstitute im gesamten asiatisch-pazifischen Raum setzen digitale Vermögenswerte praktisch ein. Sie fragen sich, wie sie mehr tun können, ohne separate Lösungen für Verwahrung, Ausgabe und Governance miteinander verbinden zu müssen. Diese Partnerschaft gibt ihnen die Grundlage, digitale Vermögenswerte einzuführen und sie von dort aus zukunftsfähig weiterzuentwickeln: Ripple Custody für die Verwahrung und Steuerung des Vermögenswerts und SettleMint für die Verwaltung seines gesamten Lebenszyklus.”

Start in Asien, geplante Expansion weltweit

Im ersten Schritt liegt der Fokus auf Asien. Das Angebot soll jedoch auf weitere Regionen ausgeweitet werden, sofern die institutionelle Nachfrage weiter steigt. Laut einer aktuellen Studie der Boston Consulting Group soll der Markt tokenisierter Real-World Assets bis 2035 auf 88 Billionen US-Dollar wachsen.

Aufgrund dieses enormen Wachstumspotenzials führt Adam Popat, seines Zeichens CEO von SettleMint, aus:

“Die globalen Kapitalmärkte bewegen sich vollständig on-chain, und dieser Wandel funktioniert nur, wenn die Verwahrung digitaler Vermögenswerte und das Lifecycle-Management als ein System und nicht als zwei getrennte Systeme arbeiten. Die Kombination von Ripple Custody und DALP gibt Institutionen diese gemeinsame Grundlage, und durch diese Partnerschaft können wir sie regulierten Märkten weltweit anbieten.”

Ripple erweitert damit sein Partnerschaftsportfolio und nimmt mit Asien einen weiterhin schnell wachsenden, billionenschweren Markt ins Visier.

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