Standard Chartered hat in den Vereinigten Arabischen Emiraten den direkten Handel mit Bitcoin und Ether gestartet. Das Angebot richtet sich an institutionelle Kunden wie Fonds, Vermögensverwalter und andere große Investoren.

Gehandelt werden Bitcoin und Ether gegen den US-Dollar. Der Handel läuft über die Niederlassung der Bank im Dubai International Financial Centre.

Nach Angaben von Standard Chartered ist sie damit die erste global systemrelevante Bank, die einen solchen Krypto-Handel in der Region anbietet.

Die Bank bringt dabei auch erhebliches Kundengeld mit: Ende 2025 verwaltete Standard Chartered rund 447 Mrd. US-Dollar für vermögende Kunden, 22 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Keine neue Technik, alles in bekannten Strukturen

Die Kunden der Bank müssen sich in keine neue Oberfläche einarbeiten und brauchen auch keine zusätzliche Schulung. Alles soll wie beim bereits bestehenden Devisenhandel der Bank ablaufen und damit über die gleichen etablierten Systeme.

Auch die Verwahrung der Kryptowährungen übernimmt Standard Chartered selbst. Die entsprechende Krypto-Verwahrlösung bietet die Bank in den VAE bereits seit September 2024 an.

Bill Winters, Group Chief Executive bei Standard Chartered, führt aus:

“Digitale Vermögenswerte sind ein grundlegender Bestandteil der Entwicklung im Finanzdienstleistungssektor. Sie sind unverzichtbar, um neue Wege für Innovation, mehr Inklusion und Wachstum in der gesamten Branche zu erschließen. Angesichts der weiter steigenden Kundennachfrage möchten wir unseren Kunden die Möglichkeit bieten, Transaktionen und Handelsgeschäfte durchzuführen sowie Risiken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten sicher und effizient im Rahmen der regulatorischen Vorgaben zu steuern.”

Bereits im vergangenen Jahr hatte Standard Chartered den Handel mit BTC und ETH für institutionelle Kunden in Großbritannien gestartet.