Das DeFi-Protokoll Aave setzt beim Ausbau seiner Cross-Chain-Funktionen stärker auf die Technologie von Chainlink. Künftig soll das Cross-Chain Interoperability Protocol, kurz CCIP, weitere zentrale Abläufe innerhalb der Aave App absichern.
Aave chose @chainlink CCIP to power cross-chain vault rebalancing, deposits, and transfers within the Aave mobile app.
CCIP exceeds the security standards required to bring Aave mainstream, and it extends the Chainlink infrastructure that Aave Protocol has used for years. pic.twitter.com/hC3qYWidCV
— Aave (@aave) July 13, 2026
Aave und Chainlink bauen Kooperation weiter aus
Dazu zählen unter anderem Ein- und Auszahlungen, Token-Transfers sowie die automatische Verteilung von Liquidität über verschiedene Blockchains. Unterstützt werden zunächst Ethereum, Base und Arbitrum. Für Nutzer soll der Wechsel zwischen den Netzwerken dadurch einfacher werden: Komplexe Bridge-Vorgänge laufen weitgehend im Hintergrund ab.
Bereits heute nutzt Aave Chainlink CCIP für den Stablecoin GHO, das Sparprodukt Savings GHO und die chainübergreifende Governance. Mit der erweiterten Zusammenarbeit wird CCIP nun zum bevorzugten Standard für Cross-Chain-Anwendungen im Aave-Ökosystem.
Aave verweist bei der Entscheidung vor allem auf die Sicherheitsarchitektur von Chainlink. Das Netzwerk setzt auf mehrere unabhängige Node-Betreiber und automatische Begrenzungen, die Risiken bei ungewöhnlichen Marktbewegungen reduzieren sollen.
Die Integration zeigt, wie stark sich der DeFi-Markt inzwischen auf mehrere Blockchains verteilt. Für Aave ist die technische Vereinfachung daher ein wichtiger Schritt: Nutzer sollen verschiedene Netzwerke verwenden können, ohne sich selbst mit den komplexen Abläufen dahinter beschäftigen zu müssen.








