Vor wenigen Stunden wurde bekannt, dass zwei staatliche Investmentfonds aus Abu Dhabi ebenfalls Anteile an BlackRocks Bitcoin-ETF IBIT in Millionenhöhe halten.

Mubadala und Abu Dhabi Investment Council zeigen sich bullisch für Bitcoin

Die Mubadala Investment Company verfügt zum Stichtag des 30.06.2026 über 14,72 Millionen Anteile am iShares Bitcoin Trust von BlackRock. Dies geht aus einer eingereichten 13F-Meldung des Unternehmens bei der SEC hervor.

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Diese Portfolioposition ist knapp 490 Millionen USD wert. Innerhalb des gemeldeten US-Portfolios war IBIT damit die zweitgrößte Position des Fonds. Das verwaltete Vermögen des Fonds beläuft sich auf 385 Milliarden USD.

Der Abu Dhabi Investment Council hält 8,22 Millionen IBIT-Shares mit einem aktuellen Gegenwert von knapp 273,6 Millionen USD. In diesem Portfolio stellt dies sogar die größte Position dar. Insgesamt verwaltet der Fonds Kapital in Höhe von 160 Milliarden USD.

Bemerkenswert an dieser Stelle ist weniger ein neuer Kauf als die Stabilität der Bestände. Beide staatlichen Investmentvehikel haben ihre Positionen gegenüber dem vorherigen Quartal gehalten. Der Bitcoin-Kurs ist seit Jahresbeginn um mehr als 33 % gefallen, jedoch wurden die Positionen nicht verkauft.

Dies deutet auf eine grundlegend bullische Haltung gegenüber Bitcoin und dessen zukünftigem Potenzial für weitere Kursanstiege hin.

Milliardenschwere Finanzgiganten setzen auf steigenden Bitcoin-Kurs

Auch außerhalb Abu Dhabis bauen große Finanzhäuser ihre Positionen in BlackRocks Bitcoin-ETF IBIT aus. Die Schweizer Großbank UBS meldete zum 30. Juni 2026 rund 2,5 Millionen IBIT-Anteile im Wert von knapp 90 Millionen Dollar.

JPMorgan Chase hielt zum gleichen Stichtag sogar 17,8 Millionen Anteile mit einem Marktwert von rund 650 Millionen Dollar. Wichtig ist jedoch die Einordnung: Bei Banken wie UBS und JPMorgan spiegeln die 13F-Meldungen zu einem erheblichen Teil Kundenvermögen aus dem Wealth- und Asset-Management wider.

Bei Mubadala und dem Abu Dhabi Investment Council handelt es sich dagegen um staatlich verbundene Investmentvehikel mit langfristig ausgerichteten Kapitalmandaten.

Der Vermögensverwalter VanEck sieht Bitcoin nach dem Einbruch von rund 125.000 Dollar in den niedrigen 60.000er-Bereich nahe einem möglichen Zyklustief. Grundlage ist das GEO-Modell, das globale Liquidität, Leverage und On-Chain-Daten bewertet.

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Besonders der Abbau spekulativer Hebelpositionen gilt als positives Signal, während die übrigen Faktoren neutral bleiben. Der Vermögensverwalter wertet den Rückgang als typischen Teil des Vierjahreszyklus nach dem Halving und hält einen schrittweisen Einstieg für vertretbar.

Zum Redaktionszeitpunkt steht der Bitcoin-Kurs bei 63.075,11 USD und verzeichnet ein leichtes Minus von 0,60 % in den letzten 24 Stunden.