Die größte US-Bank JPMorgan Chase hat im zweiten Quartal 2026 ihre Position an BlackRocks Spot-Bitcoin-ETF IBIT stark ausgebaut. Laut der vor wenigen Stunden eingereichten 13F-Meldung stockte die Bank ihre Position um mehr als 400 Millionen USD auf.
JPMorgan verdoppelt Bitcoin-Position
Die Bank hält zum Stichtag 30.06.2026 insgesamt 17,8 Millionen IBIT-Shares im Gesamtwert von 650 Millionen USD. Damit hat JPMorgan sein Bitcoin-ETF-Exposure in nur einem Quartal mehr als verdoppelt.
Im ersten Quartal hatte JPMorgan bereits 8,3 Millionen Anteile dazugekauft. Dies entspricht einem damaligen Plus von 175 Prozent. Im gleichen Zeitraum ist der BTC-Kurs um 22 Prozent korrigiert. Dies zeigt, dass die Bank und ihre Kunden an einen weiter steigenden Bitcoin-Kurs glauben.
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Wichtig ist an dieser Stelle anzumerken, dass die an die SEC gemeldeten IBIT-Bestände von JPMorgan überwiegend Kundenvermögen darstellen und daher nicht mit eigenen Positionen der Bank gleichzusetzen sind.
Die jüngsten Zukäufe fallen in eine Phase starker Geschäftszahlen bei JPMorgan. Im zweiten Quartal 2026 meldete die Bank einen Rekordgewinn von 21,2 Milliarden Dollar (7,70 Dollar je Aktie). Der verwaltete Umsatz stieg um 27 Prozent auf 58 Milliarden Dollar.
Analysten sehen in dem Schritt ein klares Signal für die wachsende Akzeptanz von Bitcoin bei traditionellen Finanzhäusern. JPMorgan hatte Bitcoin lange skeptisch betrachtet. Der jetzige CEO Jamie Dimon hatte Bitcoin in der Vergangenheit als großen Scam bezeichnet. Diese Ansicht scheint sich inzwischen zerstreut zu haben.
Das folgende Diagramm zeigt den stetigen Zukauf von JPMorgan bei BlackRocks Spot-Bitcoin-ETF IBIT über die letzten 12 Monate.

Milliardenschwere Banken bauen Bitcoin-Positionen weiter aus
Auch die größte Bank der Schweiz, UBS, mit einem verwalteten Vermögen von 7,1 Billionen USD baute ihre Position bei Spot-Bitcoin-ETFs weiter aus – insgesamt sogar um 230 Prozent. Im zweiten Quartal stieg die IBIT-Position auf mehr als 90 Millionen USD an.
Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) hat nicht in einen Spot-Bitcoin-ETF investiert, sondern in das Bitcoin-Treasury-Unternehmen Strategy. Die Bank meldete Anfang August einen Kauf von 5.980 Strategy-Aktien im Wert von 554.000 USD.
Auch in Deutschland gibt es positive Entwicklungen in diesem Sektor zu verzeichnen. Bereits ab dem 01.10.2026 starten die Sparkassen den Handel mit Bitcoin, ETH, Litecoin und Solana für ihre Privatkunden.
Auch Russland öffnet sich zunehmend für den Kryptohandel. Zuletzt unterzeichnete Präsident Putin ein neues Gesetz, das den Kauf von Kryptowährungen wie Bitcoin, ETH und USDT legalisieren soll.
Als direkte Reaktion darauf kündigte Russlands größte Bank, die Sberbank, den Start des Kryptohandels für den 01.12.2026 an. Die Bank verwaltet ein Vermögen von mehr als 900 Milliarden USD.
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Diese Entwicklungen zeigen, dass die Adoption von Bitcoin weltweit weiter voranschreitet. Bitcoin bewegt sich seit mehreren Wochen in einer engen Preisspanne zwischen 60.000 USD und 66.000 USD. Laut mehreren Analysten braucht es zunächst einen starken Impuls, damit neue Käufer auf den Markt drängen und der Bärenmarkt endgültig beendet werden kann.
Zum Redaktionszeitpunkt steht der Bitcoin-Kurs bei 63.169,34 USD und verzeichnet ein Minus von 1,30 Prozent in den letzten 24 Stunden.













