- IOTA wird im INCUCAI-Projekt eingesetzt, um sensible Transplantationsprozesse wie Wartelisten, Patientenstatus und klinische Ereignisse digital nachvollziehbarer zu machen.
- Extrimian nutzt IOTA für dezentrale Identitäten, verifizierbare Credentials und elektronische Signaturen, damit beteiligte Akteure und Daten kryptografisch überprüfbar werden.
- Durch die Notarisierungsfunktionen von IOTA soll die Rückverfolgbarkeit vom Spender bis zur erfolgreichen Transplantation verbessert werden, ohne sensible personenbezogene Daten offenzulegen.
IOTA wird offiziell in einem Digitalisierungsprojekt der argentinischen Transplantationsbehörde INCUCAI genutzt. Gemeinsam mit Extrimian setzt die Behörde auf die Funktionen von IOTA, um sensible Prozesse rund um Wartelisten und Organtransplantationen nachvollziehbarer und effizienter zu machen.
INCUCAI ist in Argentinien für die Förderung, Regulierung, Koordination und Überwachung von Spenden und Transplantationen von Organen, Gewebe und Zellen zuständig. Extrimian ist ein Anbieter für Self-Sovereign-Identity-Infrastruktur. Via X schrieb Extrimian am Donnerstag:
„Nicht jeden Tag arbeitet man an einem Projekt, bei dem eine Prozessverbesserung Auswirkungen auf das Leben eines Menschen haben kann. Wir sind stolz darauf, INCUCAI dabei begleitet zu haben, digitale Identität, verifizierbare Credentials und elektronische Signatur einzubinden, um Prozesse im Zusammenhang mit Organtransplantationen zu stärken.“
IOTA als Vertrauensschicht für digitale Identität
Die konkrete Rolle von IOTA liegt in der Verwaltung der dezentralen Identitäten und verifizierbaren Nachweise. In dem veröffentlichten Beitrag heißt es:
„Das IOTA-Netzwerk war ein zentraler Bestandteil des gemeinsam mit INCUCAI entwickelten Projekts. Wir nutzen IOTA, um DIDs und verifizierbare Credentials zu verwalten und eine offene Infrastruktur zu schaffen, die Interoperabilität, Sicherheit und Datenschutz über ein Dual-DID-Modell kombiniert.“
DIDs, also dezentrale Identifikatoren, bilden die Grundlage für digitale Identitäten von Organisationen, Fachkräften oder anderen beteiligten Akteuren. Verifizierbare Credentials können genutzt werden, um Informationen kryptografisch prüfbar zu machen.
IOTA fungiert damit als eine Art Vertrauensanker, der Unveränderlichkeit und Auditierbarkeit ermöglichen soll, ohne sensible personenbezogene Daten offenzulegen. Extrimian verweist außerdem auf die Notarisierungsfunktion von IOTA:
„Dank der Notarisierungsfunktionen konnten wir die Rückverfolgbarkeit der Informationen auf ein neues Niveau heben und verifizierbare Nachweise über die Integrität und den Weg der Daten während des gesamten Prozesses bereitstellen. Ein konkretes Beispiel dafür, wie dezentrale Identität reale Wirkung erzeugen kann.“
Wie INCUCAI schreibt, liegt der Fokus auf der Modernisierung hochsensibler Verwaltungsprozesse. Genannt werden unter anderem Wartelisten, Transplantationsabläufe, Patientenstatus, digitale Berechtigungen und klinische Ereignisse.
Die Lösung soll eine durchgängige Rückverfolgbarkeit vom Spender bis zum erfolgreichen Transplantationsprozess ermöglichen. Zudem soll sie die Verwaltung von Wartelisten effizienter machen und den gesamten Prozess optimieren.
Wie wir berichteten, veröffentlichte IOTA kürzlich Audit-Trails, ein neues Tool-Set welches Geschäftsprozesse transparenter machen soll. Ein besonderes Augenmerk gilt weiterhin der ADAPT und TWIN-Initiative. Noch in 2026 sollen weitere Länder in dem IOTA-basierten Handelsnetzwerk live gehen.








