Die spanische Santander-Bank hat in regulatorischen Unterlagen eine Position von rund 4,3 Millionen Dollar in US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs ausgewiesen. Gemessen an der Bilanzsumme der spanischen Großbank fällt der Betrag klein aus.
Er zeigt dennoch, wie regulierte Bitcoin-Produkte inzwischen auch in den Portfolios großer europäischer Banken auftauchen.
Die Position besteht aus Anteilen an börsennotierten Fonds, die den Preis von Bitcoin über physisch hinterlegte Bestände abbilden. Direkte Bitcoin-Bestände wurden in diesem Zusammenhang nicht gemeldet.
Für Banken bieten ETFs einen vertrauten Zugang, da Handel, Verwahrung und Bewertung innerhalb bestehender Kapitalmarktstrukturen erfolgen.
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Santander erreichte laut dem für 2026 veröffentlichten Bitcoin Bank Adoption Index einen Wert von etwa 35 Prozent. Damit liegt das Institut im Mittelfeld und ungefähr auf einer Stufe mit Société Générale.
Banken wie Fidelity, die digitale Vermögenswerte bereits stärker in ihr Kerngeschäft eingebunden haben, schneiden deutlich höher ab.

Der Bitcoin Banking Adoption Index von Strategy bewertet 25 internationale Banken nach ihrer Aktivität in Handel, Verwahrung, Produkten, Finanzierung und Führung. Banco Santander erreicht 35 Prozent und liegt damit gleichauf mit Société Générale.
Openbank bietet Kryptohandel in Deutschland an
Die ETF-Position passt zu Santanders schrittweisem Ausbau des Digital-Asset-Geschäfts. Die Direktbanktochter Openbank startete im September 2025 Kryptohandelsdienste für Kunden in Deutschland. Eine Ausweitung auf Spanien ist vorgesehen.
Parallel arbeitet Santander seit mehreren Jahren an Lösungen für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte. Verwaltungsratschefin Ana Botín hatte bereits 2021 öffentlich über mögliche Bitcoin-Produkte gesprochen, also lange vor der Zulassung amerikanischer Spot-ETFs im Januar 2024.
Die Bank sammelt damit Erfahrung auf zwei Ebenen. Einerseits hält sie selbst eine regulierte Bitcoin-Position. Andererseits stellt sie Privatkunden über Openbank Zugang zum Kryptomarkt bereit.
Dieses Modell ähnelt dem Vorgehen mehrerer US-Banken, die nach der ETF-Zulassung eigene Dienstleistungen rund um digitale Vermögenswerte erweitert haben.
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Aufgrund des in Stocken geratenen Verfahrens zum Clarity Act tendiert auch der Bitcoin Kurs seitwärts. In den letzten 24 Stunden verzeichnet BTC ein leichtes Minus von 0,20 % auf einen Preis von 63.759,00 USD zum Redaktionszeitpunkt (11:51 Uhr).













