Die von PULSE erfassten Notarisierungen von TuringCerts auf IOTA sind im 30-Tage-Vergleich um 1.028 Prozent gestiegen. Insgesamt weist der Tracker inzwischen 256.822 Events aus – ein deutliches Nutzungssignal, dessen zeitliche Verteilung und Zählweise jedoch entscheidenden Kontext liefern.
TuringCerts-Aktivität steigt auf das 11,28-Fache
Auf X teilte der IOTA-fokussierte Account @sagelev_ einen PULSE-Snapshot.
⚡ On-Chain Activity
TuringCerts Notarization ▲ +1028% (30d) 🚀
▸ 256,822+ on-chain events tracked (all-time)PULSE — IOTA L1 Analytics
⬡ https://t.co/FFTV5dKmSj#IOTA #IOTAPUNKS— sagelev (@sagelev_) September 18, 2026
Das Plus vergleicht die Summe der vergangenen 30 Tage mit den 30 Tagen davor. Die Aktivität des jüngsten Fensters war damit 11,28-mal so hoch wie im vorherigen Zeitraum. Noch am 26. August führte PULSE lediglich 2.396 TuringCerts-Notarisierungen, am 7. September waren es 2.404.
Tipp der Redaktion: IOTA-Manager tritt VWT-Lenkungsgremium bei: Das bedeutet der Schritt
Der Datenabgleich deutet darauf hin, dass PULSE mehrere Absenderadressen serverseitig TuringCerts zuordnet und möglicherweise auch ältere Transaktionen nachträglich in den Datenbestand aufnimmt. Ein Teil des sprunghaften Anstiegs könnte daher auf eine erweiterte Zuordnung oder rückwirkende Indexierung zurückgehen. Die Daten belegen nicht, dass sämtliche rund 254.000 Einträge innerhalb des betrachteten Zeitraums neu auf der IOTA-Blockchain erzeugt wurden.
Eine gesonderte Abfrage der Adresse, deren On-Chain-Daten den Credential-Typ „tc-sd-jwt-vc“ tragen, ergab vom 11. bis 17. September 474 Transaktionen. Auf die einzelnen Tage entfielen 97, null, fünf, 64, 100, 92 und 116 Vorgänge. In den 24 Stunden bis zum 18. September um 10:14 Uhr UTC kamen 126 Transaktionen hinzu.
Die Aktivität läuft somit weiter, beschleunigt sich zuletzt aber nicht annähernd im Ausmaß der 30-Tage-Kennzahl. Das spricht dafür, dass der Monatsanstieg auf eine erweiterte Indexierung zurückzuführen ist.
Was ein On-Chain-Event tatsächlich bedeutet
Bei den geprüften Transaktionen erzeugt der Move-Contract jeweils ein gesperrtes Notarisierungsobjekt mit eindeutiger ID. „Gesperrt“ bedeutet, dass dessen Zustand nach der Erstellung nicht mehr verändert werden kann. IOTA beschreibt die Funktion so:
„Jeder Datensatz ist über eine eindeutige Kennung unabhängig verifizierbar. Flexible Integrationen über Rust/WASM-Bibliotheken oder Move-Smart-Contracts schaffen Vertrauen ohne zentrale Kontrollinstanz.“
Lesetipp: IOTA vor Grundsatzentscheidung: Validatoren streiten über Virtue-Rettung
Ein untersuchtes Objekt enthielt ein SD-JWT-basiertes Verifiable Credential mit einer Aussteller- und einer Inhaber-DID sowie SHA-256-Hashes; selektiv geschützte Angaben erschienen nicht im Klartext. Ein Event steht damit für einen bestätigten Anker auf IOTA, aber nicht automatisch für einen einzigartigen Nutzer, ein separates Unternehmen oder wirtschaftliches Transaktionsvolumen.
Turing Space dominiert die erfasste Partneraktivität
Zum Abfragezeitpunkt der öffentlichen PULSE-Schnittstelle summierten sich die elf geführten Quellen auf 755.961 Events. TuringCerts Issuance führte mit 421.823, gefolgt von Notarization mit 255.044 und Awards mit 63.023. Zusammen entfielen damit 97,9 Prozent der erfassten Aktivität auf Turing Space.
Mit Abstand folgen TWIN Foundation mit 9.716, Jumbo Block mit 4.063, ObjectID Digital Twin mit 1.301, Orobo mit 651, INCUCAI mit 183 und Salus mit 120 Events. ObjectID DPP und TLIP kommen auf 25 beziehungsweise zwölf.
Hinter „Awards“ steht unter anderem das japanische SUKEN-Programm. Wie wir jüngst berichteten, können japanische Mathematikprüflinge ihre Zertifikate auf der IOTA-Blockchain verifizieren.












