Avalanche erweitert sein Angebot an tokenisierten Finanzanlagen um brasilianische Kreditkartenforderungen. Der nOPAL Vault von Plume ist nun auf dem Netzwerk verfügbar und ermöglicht Investoren, Kapital in Forderungen zu investieren, die aus alltäglichen Kartenzahlungen entstehen.

Screenshot eines X-Posts von Plume über die Einführung von nOPAL auf Avalanche. Der Beitrag beschreibt die Tokenisierung von FX-abgesicherten Kreditkartenforderungen als Onchain-RWA und zeigt eine Videovorschau mit der Aufschrift „OPEN INSTITUTIONAL ASSETS“.
Plume erweitert sein RWA-Angebot auf Avalanche: Mit nOPAL werden FX-abgesicherte Kreditkartenforderungen als offene und composable Onchain-Assets verfügbar, Quelle: X @plumenetwork

Das Produkt wird von BlackOpal ausgegeben. Es richtet sich vor allem an professionelle Anleger, die Zugang zu privaten Kreditmärkten suchen, ohne dafür auf eine klassische Fondsstruktur angewiesen zu sein.

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Wie die Forderungen entstehen

Bei Kreditkartenzahlungen erhalten Händler ihr Geld häufig nicht sofort. Zwischen dem Kauf und der späteren Auszahlung entsteht eine Forderung gegenüber dem Zahlungsdienstleister oder dem Kreditkartenanbieter.

Diese Forderungen können gebündelt und an Investoren verkauft werden. Sie stellen im Gegenzug Kapital bereit und erhalten eine Rendite, wenn die Zahlungen abgewickelt werden.

Der nOPAL Vault bildet diesen Prozess auf Avalanche ab. Die zugrunde liegenden Forderungen bleiben Teil des bestehenden brasilianischen Finanzsystems. Die Blockchain dient vor allem dazu, den Zugang, die Übertragung und die Verwaltung des Produkts digital abzuwickeln.

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Rendite ohne Token-Anreize

Die Erträge des Vaults stammen nicht aus neu ausgegebenen Token oder zeitlich begrenzten Bonusprogrammen. Sie werden aus den tatsächlichen Zahlungsströmen der Kreditkartenforderungen finanziert.

Damit ähnelt das Produkt eher einem klassischen Kreditinvestment als einem typischen DeFi-Angebot. Der Unterschied liegt vor allem in der technischen Infrastruktur.