Der NIGHT-Token von Cardanos Privacy-Blockchain Midnight ist in den letzten 7 Tagen um 93 % gestiegen und notiert zum Redaktionszeitpunkt bei 0,04951 USD. Die Marktkapitalisierung ist auf mehr als 801 Millionen USD gestiegen.
Für den Preisanstieg gibt es gewichtige Gründe, die auf weiteres Aufwärtspotenzial hindeuten. (Artikel geht nach dem Chart weiter)
Netzwerk-Upgrade sorgt für bullische Stimmung
Die Midnight Foundation hat auf X bekannt gegeben, dass Entwickler ab sofort Smart Contracts auf dem Netzwerk ausführen können, ohne zuvor eine verpflichtende Sicherheitsprüfung in der Preprod-Umgebung durchlaufen zu müssen.
Das Mainnet von Midnight startete bereits im März, jedoch waren viele Funktionen der Plattform zunächst nur eingeschränkt nutzbar. Entwicklerteams sollten Anwendungen zunächst in einer kontrollierten Umgebung testen, bevor das Netzwerk schrittweise geöffnet wurde.
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Die Nutzung von Smart Contracts sowie zahlreiche weitere Anwendungen stehen externen Entwicklern offen, wodurch die technische Komplexität beim Onboarding reduziert werden soll.
Midnight verfügt bereits über zahlreiche Enterprise-Produkte in verschiedenen Bereichen, darunter DeFi, Gaming sowie spezialisierte Privacy-Produkte. Parallel dazu wächst auch die Infrastruktur innerhalb des Ökosystems.
Google Cloud stellt über sein Web3-Portal einen Testnet-Faucet für NIGHT bereit. Gero Wallet unterstützt inzwischen Midnight-dApps, Shielded Balances und gesponserte DUST-Gebühren.
Bei einem Entwickler-Sprint mit VIA Labs entstanden unter anderem Anwendungen für private Rechnungen und USDM-Zahlungen zwischen Cardano und Midnight. Ein weiteres Projekt nutzt Zero-Knowledge-Proofs, um Kauflimits bei Token-Verkäufen nachzuweisen, ohne Wallet-Adressen oder Transaktionsbeträge öffentlich zu machen.
Hoskinson nennt Midnight auf UN-Treffen als mögliche Lösung für internationale Probleme
Wie wir bereits berichteten, sprach Charles Hoskinson beim FinTech Summit „Future of Money, Governance & the Law“ in New York und bezeichnete Midnight als Lösung für verschiedene Probleme und sogar als mögliches Werkzeug für Regierungen:
„Ich habe ein Produkt namens Midnight aufgebaut und mich intensiv mit Datenschutz und digitaler Identität beschäftigt. Ich glaube, dass genau diese beiden Bereiche die fehlenden Komponenten sind, um Blockchain so zu vereinheitlichen, dass sie interoperabel und mit den Zielen von Regulierungsbehörden vereinbar wird.“
Damit positioniert Hoskinson Midnight nicht nur als Privacy-Netzwerk. Für ihn sollen Datenschutz und digitale Identität vielmehr die technische Brücke zwischen dezentralen Blockchain-Systemen und regulatorischen Anforderungen bilden:
„Wir können ein Steuersystem entwickeln, bei dem man nicht betrügen kann. Wir können ein Identitätssystem entwickeln, bei dem Identitätsdiebstahl nicht passiert. Und wir schreiben es als Open-Source-Projekt und teilen es mit den Regulierungsbehörden.“
Seine Vorstellung geht dabei über reine Transaktionsverschleierung hinaus. Anwendungen sollen bestimmte Informationen nachweisen können, ohne sämtliche zugrunde liegenden Daten offenzulegen.
Genau hier setzt Midnight mit programmierbarer Privatsphäre und Zero-Knowledge-Technologie an. Ziel ist es, Vertraulichkeit und Compliance nicht als Gegensätze zu behandeln, sondern technisch miteinander zu verbinden.
Durch die erreichten Meilensteine und die gestiegene Aufmerksamkeit im Umfeld der UN wird der Kursanstieg auch vom Narrativ einer zunehmend wichtigen Privatsphäre getragen. Darüber hinaus erklärte Hoskinson zuletzt, dass Midnight den größten Privacy-Coin Zcash hinsichtlich der Marktkapitalisierung deutlich überholen könnte.
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Ob Midnight die hochgesteckten Erwartungen weiter erfüllen oder sogar übertreffen kann, bleibt zunächst abzuwarten.












