- Grayscale hat eine aktualisierte S-1-Einreichung für seinen geplanten Hyperliquid-Staking-ETF vorgelegt.
- Bloomberg-Analyst James Seyffart sieht in der fünften Änderung vor allem kleinere Anpassungen und keine grundlegende Änderung am Fondsdesign.
Grayscale hat eine weitere Änderung für seinen geplanten Hyperliquid-Staking-ETF bei der US-Börsenaufsicht eingereicht. Die jüngste Fassung datiert auf den 29. Mai und ist nach Einschätzung von Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart bereits die fünfte Änderung zum geplanten Produkt.
Der Fonds soll unter dem Ticker HYPG gehandelt werden. In den Unterlagen bleibt zudem eine größere Anfangsposition im nativen Hyperliquid-Token HYPE vorgesehen. Die genaue Gebührenstruktur ist allerdings weiterhin nicht genannt.
Kaum Änderungen am eigentlichen ETF-Modell
Seyffart ordnete die neue Fassung auf X eher nüchtern ein. Nach seiner Einschätzung handelt es sich vor allem um eine Reaktion auf mögliche kleinere SEC-Kommentare, Formatierungen oder redaktionelle Bereinigungen gegenüber der vorherigen Einreichung. Substanzielle Änderungen am Fondsdesign konnte er demnach nicht erkennen.
NEW: @Grayscale files Amendment number five for their Hyperliquid Staking ETF — still no fee though !?! Ticker is still going to be $HYPG. There is still language in here for a seed of 2 million hyperliquid:native tokens (~$130 million) pic.twitter.com/EbfXCd43Z2
— James Seyffart (@JSeyff) May 29, 2026
Das ist für den Markt trotzdem interessant. Bei Krypto-ETFs achten Trader oft auf jede neue S-1-Version, weil Änderungen an Verwahrung, Staking, Gebühren oder Seed Capital Hinweise darauf geben können, wie weit ein Antrag im Prüfprozess ist.
Nicht jede Aktualisierung bedeutet Fortschritt im engeren Sinn. Manchmal ist sie einfach Teil des regulatorischen Pingpongs zwischen Emittent und Behörde.
Der Hyperliquid-ETF wäre dennoch ein auffälliges Produkt. Anders als Bitcoin- oder Ethereum-Spot-ETFs würde er sich auf ein vergleichsweise junges Ökosystem beziehen, dessen Kern stark mit Onchain-Perpetuals und dezentraler Derivate-Infrastruktur verbunden ist.
Seed Capital bleibt bei rund zwei Millionen HYPE
Unverändert bleibt offenbar der Vorschlag zur Startfinanzierung des Fonds. Die Unterlagen nennen weiterhin etwa zwei Millionen HYPE-Token, die zur Anschubfinanzierung des ETFs genutzt werden sollen. Seyffart bezifferte den Marktwert dieser Position auf rund 130 Millionen Dollar.
Eine Managementgebühr enthält die aktuelle Fassung weiterhin nicht. Genau dieser Punkt bleibt für spätere Investoren wichtig, falls der Fonds tatsächlich an den Markt kommt. Gebühren entscheiden bei ETFs nicht allein über die Nachfrage, aber sie beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit deutlich, gerade wenn mehrere Anbieter ähnliche Produkte vorbereiten.








