Cardano ist ab sofort in den Internet-Zahlungsstandard x402 als lauffähiger Code im offiziellen Repository der x402 Foundation integriert. Die Implementierung umfasst Client, Server, Facilitator und End-to-End-Beispiele und schafft damit eine technische Grundlage für kostenpflichtige API-Aufrufe und Zahlungen autonomer Softwareagenten über Cardano.
Der offizielle Cardano-Community-Account auf X bezeichnete die Zusammenführung als entscheidenden Schritt:
„Cardano ist nun als funktionierender Code in x402 integriert und nicht mehr nur als schriftliche Spezifikation. Der Zahlungsmechanismus wurde direkt in das x402-Repository aufgenommen: Client, Server, Facilitator und Beispiele, die durchgängig funktionieren.“
Der zugrunde liegende Pull-Request #2537 wurde am 9. September zusammengeführt. Er fügt das TypeScript-Paket @x402/cardano hinzu, erweitert die Dokumentation des SDKs und integriert Cardano.
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Damit unterscheidet sich der aktuelle Schritt deutlich vom Stand im Frühjahr. Damals war Cardano bereits als offizielles Netzwerk in die x402-Spezifikation aufgenommen worden. Allerdings stand die Implementierung in den Referenz-SDKs noch aus.
So funktioniert eine x402-Zahlung auf Cardano
x402 nutzt den HTTP-Statuscode „402 Payment Required“, um Zahlungen direkt in den Anfrage-Antwort-Ablauf einer Webseite oder API einzubetten. Fordert ein Endpunkt eine Zahlung, übermittelt der Server die Zahlungsbedingungen.
Der Client erstellt und signiert anschließend eine vollständige Cardano-Transaktion und wiederholt die Anfrage mit dem entsprechenden Zahlungsnachweis. Der Facilitator prüft die signierten Transaktionsdaten, übermittelt sie an das Netzwerk und kontrolliert die Abwicklung.
Die Dokumentation beschreibt den Vorgang so:
„Der Client signiert, übermittelt die Transaktion aber nie selbst. Der Facilitator prüft sie, sendet sie an das Netzwerk und weist die Abwicklung nach.“
Der Facilitator kann die Transaktion daher nicht nachträglich verändern oder Zahlungen eigenständig auslösen. Auch die Netzwerkgebühr wird aus den Eingängen des Zahlenden beglichen.
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Je nach Konfiguration kann der Zugriff nach Aufnahme in den Mempool, nach Blockbestätigung oder erst nach bis zu 20 weiteren Blöcken freigegeben werden.
Die Implementierung registriert das Cardano-Mainnet sowie die Testnetze Preprod und Preview. Für in US-Dollar angegebene Preise dient der Cardano-native
Je nach Konfiguration kann der Zugriff nach Aufnahme in den Mempool, nach Blockbestätigung oder erst nach bis zu 20 weiteren Blöcken freigegeben werden.
Die Implementierung registriert das Cardano-Mainnet sowie die Testnetze Preprod und Preview. Für in US-Dollar angegebene Preise dient der Cardano-native Stablecoin USDM.
Neben einfachen Zahlungen von Adresse zu Adresse unterstützt der Code zwei weitere Varianten. Über Masumi können Transaktionen für konkrete Agent-zu-Agent-Zahlungen in einem Escrow gesperrt werden. Zudem ermöglicht die Script-Variante Zahlungen an Plutus-Smart-Contracts.











