Lombard Finance bringt eine neue Onchain-Kreditstrategie für Bitcoin auf den Markt. Der erste institutionelle Partner ist das in Amsterdam börsennotierte Handelsunternehmen Flow Traders.
Introducing the Bitcoin Onchain Credit Strategy, opening access to institutional credit markets for Bitcoin holders.@FlowTraders is among the first institutional participants using the Strategy, contributing a fixed premium to borrow stablecoins onchain.
Built in partnership… pic.twitter.com/cdscgzu811
— Lombard (@Lombard_Finance) July 23, 2026
Feste Prämien für hinterlegte Bitcoin-Sicherheiten
Die neue Strategie richtet sich vor allem an Halter von nativen Bitcoin und LBTC (LBTC ist ein von Lombard ausgegebener Bitcoin-basierter Vermögenswert, der für die Nutzung in dezentralen Finanzanwendungen konzipiert wurde).
Dabei können Unternehmen aber auch Privatpersonen ihr BTC-Bestände als Sicherheit für Stablecoin-Kredite bereitstellen, die von institutionellen Firmen aufgenommen werden. Als Gegenleistung erhalten die Einleger feste Prämien.
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Der Bedarf nach Bitcoin-besicherten Krediten ist laut Lombard Finance größer als in der Branche tatsächlich bekannt ist:
Unternehmen wie Flow Traders waren schon immer auf die Liquidität von Stablecoins angewiesen, um Market-Making-Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte zu ermöglichen.
On-Chain-Kreditmärkte erfordern die Hinterlegung von Sicherheiten in einem Pool-Modell, was für regulierte Institute aufgrund operativer und regulatorischer Einschränkungen schwierig sein kann.
Die „Bitcoin Onchain Credit Strategy“ löst dieses Problem. Die Einleger von Bitcoin Earn stellen die Sicherheiten bereit. Flow Traders nimmt dagegen Kredite auf, ohne selbst Sicherheiten auf der Blockchain hinterlegen zu müssen.
Das Modell unterscheidet sich damit von klassischen DeFi-Kreditmärkten, bei denen die Renditen oft variabel sind und sich nach Auslastung, Liquidität und Nachfrage richten. Lombard setzt stattdessen auf vereinbarte Kreditkonditionen zwischen dem Tresor und zugelassenen Gegenparteien. Für Bitcoin-Hodler eröffnet sich damit eine neue Einnahmequelle:
Für Bitcoin-Inhaber eröffnet dies eine Renditequelle, die es im DeFi-Vault-Modell bisher noch nicht gab: eine feste Prämie, die von einem echten, regulierten Gegenpartei mit einer echten Bilanz gezahlt wird.
Ein Gegenparteiprofil, das bei On-Chain-Renditen bisher beispiellos ist, und eine Nachfrage, die besteht, weil das institutionelle Market-Making niemals aufhört.
Konkrete Details zu Laufzeiten, Mindestbeträgen oder konkreten Prämiensätzen wurden in der Ankündigung zunächst nicht genannt.
Flow Traders ist zum Start der erste institutionelle Kreditnehmer. Das Unternehmen ist in Amsterdam unter dem Kürzel FLOW an der Börse notiert und handelt sowohl an klassischen Finanzmärkten als auch mit digitalen Vermögenswerten.
Chainlink verbindet Avalanche-Einlagen mit Ethereum
Die technische Abwicklung erfolgt über Chainlinks Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP). Nutzer können damit BTC.b aus dem Avalanche-Netzwerk über eine chainübergreifende Verbindung in den primären Tresor auf Ethereum einzahlen.
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BTC.b ist eine auf Avalanche nutzbare Version von Bitcoin. Der Token bildet BTC auf der Avalanche C-Chain ab und kann dort in DeFi-Anwendungen, Smart Contracts oder als Kreditsicherheit eingesetzt werden. BTC.b ist kein zusätzlicher Bitcoin, sondern eine über eine Bridge übertragene Repräsentation des hinterlegten BTC.
Durch die Cross-Chain-Struktur muss die Liquidität nicht dauerhaft auf einer einzelnen Blockchain liegen. Der zentrale Kreditprozess bleibt dennoch im Ethereum-Tresor gebündelt.








