Die Opposition, allen voran die FDP sowie Grünen, fordern die deutsche Bundesregierung zur Vorlage einer Nationalen Wasserstoff-Strategie auf. In mehreren Ländern wurden diesbezüglich bereits Fortschritte erzielt; nicht so auf Bundesebene.

Ursprünglich wollte die Bundesregierung die Wasserstoffstrategie bereits 2019 vorlegen. Die Corona-Krise könne deshalb nicht als “Entschuldigung herhalten“, wie stellvertretender Franktionsvorsitzender der FDP, Michael Theurer, betont.

Bereits im April dieses Jahres legte hingegen das Land Baden-Württemberg eine Wasserstoff-Roadmap vor, mit dem Ziel verbunden, zum weltweiten Vorreiter zu werden.

Nicht wenige äußern die Wasserstoff Prognose, dass der Technologie künftig eine Schlüsselrolle zukomme. Stephan Franz, seines Zeichens “PV-Magazine“-Redakteur, stellt zur Disposition, ob die 2020er womöglich das werden, was die 1990er für Photovoltaik waren. Sollte sich dies bewahrheiten, dann könnten zahlreiche Wasserstoff Aktien erheblich davon profitieren.

Wasserstoff Potential

Bislang, so das Branchenmagazin, galt die Maxime, dass Wasserstoff “auf den letzten Metern der Energiewende benötigt wird“. Inzwischen habe sich die Priorität allerdings verschoben. So sei es nahezu unmöglich, ohne die H2-Forcierung in absehbarer Zeit die Klima-Ziele zu erreichen.

Unterdessen ist es nicht nur das Land Baden-Württemberg, welches in puncto Wasserstoff die Bestrebungen verstärkt. Auch mehrere Ruhrgebietskonzerne, darunter Nowega, RWE sowie Open Grid Europe, planen, ein Wasserstoffnetz aufzubauen.

Wasserstoff Aktien im Fokus der Anleger

Obgleich Wasserstoff Unternehmen weiterhin gefragt sind – nicht zuletzt deshalb, weil ihnen ein starkes Wachstumspotential vorhergesagt wird -, sind die Kurse großen Schwankungen unterworfen. So verringerte sich der Preis des Nel ASA Wertpapiers seit dem 28. April um 8,7 Prozent. Der “E-Mobilität Wasserstoff Index” verringerte sich im 3-Monats-Rückblick hingegen um 7,1 Prozent.

Womöglich gilt es jedoch, die jüngste Kursentwicklung der H2-Wertpapiere nicht über zu bewerten. Ähnlich wie auch Cannabis Aktien sind die aufstrebenden Unternehmen durch den allgemeinen Markt-Abschwung im Zuge der Corona-Pandemie betroffen, ungeachtet des mittel- bis langfristig großen Potentials.

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