- SkyBridge Capital hat im ersten Quartal 2026 erstmals MSTR-Aktien gekauft und die Position zur größten Beteiligung im Portfolio gemacht.
- Gleichzeitig reduzierte die Investmentfirma ihre Beteiligungen an IBIT und Circle, während Strategy weiter Bitcoin akkumuliert.
Anthony Scaramuccis SkyBridge Capital hat im ersten Quartal 2026 deutlich auf MSTR gesetzt. Laut einer 13F-Meldung bei der US-Börsenaufsicht SEC kaufte die Investmentfirma 70.284 Class-A-Aktien von Strategy, ehemals MicroStrategy, im Wert von rund 7,03 Millionen Dollar.
MSTR wird auf einen Schlag zur größten Position
Bemerkenswert ist vor allem die Größe des Einstiegs. Für SkyBridge war es der erste gemeldete Kauf von MSTR-Aktien, trotzdem macht die Position nun 53,5 Prozent des ausgewiesenen Investmentportfolios aus. Das ist kein kleiner taktischer Trade am Rand, sondern eine klare Schwerpunktsetzung.
MSTR gilt an der Börse seit Jahren als indirekter Bitcoin-Hebel. Das Unternehmen hält die größte bekannte Bitcoin-Reserve unter börsennotierten Firmen und hat seine Strategie zuletzt weiter auf Akkumulation ausgerichtet. W
er MSTR kauft, kauft deshalb nicht einfach nur eine Software- oder Holdinggesellschaft. Man kauft ein Papier, dessen Marktwert stark an Bitcoin-Erwartungen, Kapitalmarktzugang und die Bewertung der Treasury-Strategie gekoppelt ist.
Für SkyBridge ist dieser Schritt auch deshalb interessant, weil Scaramucci schon länger als Befürworter digitaler Assets gilt. Der MSTR-Kauf wirkt nun wie eine Verschiebung hin zu einem konzentrierteren Bitcoin-Exposure über den Aktienmarkt.
Weniger IBIT und Circle, mehr Strategy-Risiko
Parallel dazu reduzierte SkyBridge seine Positionen in IBIT und Circle. Damit verlagert sich ein Teil des Engagements weg von einem Spot-Bitcoin-ETF und einem Stablecoin-nahen Finanzwert hin zu Strategy, also zu einem Unternehmen mit deutlich anderem Risikoprofil.
Ein ETF wie IBIT bildet Bitcoin direkter ab. MSTR dagegen bringt zusätzliche Faktoren mit: Unternehmensverschuldung, Aktienemissionen, Marktaufschläge oder Abschläge auf die Bitcoin-Bestände und die Fähigkeit des Managements, weiteres Kapital aufzunehmen. Genau das macht die Aktie für manche Investoren attraktiv, aber eben auch volatiler.
Der Schritt fällt in eine Phase, in der Strategy seine Rolle als corporate Bitcoin treasury weiter ausbaut. Für SkyBridge ist MSTR damit offenbar nicht nur ein Bitcoin-Ersatz, sondern ein stärker gehebelter Ausdruck derselben Grundthese.







