- Cash App unterstützt nun Stablecoin-Transaktionen über Ethereum, Solana, Polygon und Arbitrum.
- Nutzer können USDC derzeit ohne Transfergebühren senden und empfangen, müssen dafür aber ihre Identität verifizieren.
Cash App erweitert sein Krypto-Angebot deutlich über Bitcoin hinaus. Die Zahlungsplattform unterstützt nun Transaktionen mit dem Stablecoin USDC auf mehreren Blockchains, darunter Ethereum und Solana.
Das ist ein bemerkenswerter Schritt für eine App, die lange stark mit Bitcoin verbunden war. Auch wegen Jack Dorsey, dem Mitgründer von Block, der öffentlich immer wieder als überzeugter Bitcoin-Anhänger aufgetreten ist. Cash App war in der Krypto-Welt deshalb bislang eher als einfacher Bitcoin-Zugang bekannt, nicht als Plattform für breitere On-Chain-Zahlungen.
USDC-Transfers über vier Netzwerke
Nach Angaben der Plattform können Cash-App-Nutzer USDC nicht nur über Ethereum und Solana senden und empfangen, sondern auch über die Ethereum-Skalierungsnetzwerke Polygon und Arbitrum. Für diese Transfers fallen derzeit keine Gebühren an.
Damit bewegt sich Cash App näher an den Bereich heran, in dem Stablecoins bereits eine zentrale Rolle spielen: schnelle Dollar-Transfers, internationale Zahlungen, Händlerabwicklung und Krypto-native Liquidität. USDC von Circle gehört dabei zu den wichtigsten Dollar-Stablecoins im Markt.
Für Block ist der Schritt auch wettbewerblich relevant. Stablecoins werden zunehmend als Zahlungsinfrastruktur betrachtet, nicht nur als Handelsinstrument für Kryptobörsen.
Nach der Verabschiedung eines US-Bundesgesetzes für Stablecoins im vergangenen Jahr hat sich der Markt weiter professionalisiert. Zahlungsanbieter, Fintechs und Krypto-Plattformen positionieren sich entsprechend neu.
New York bleibt vorerst außen vor
Ganz ohne Einschränkungen kommt das neue Angebot aber nicht. Laut Cash App sind Stablecoins für Kunden im Bundesstaat New York bislang nicht verfügbar. Außerdem müssen Nutzer ihre Identität verifizieren und unterliegen Transaktionslimits.
Diese Bedingungen zeigen, dass Block vorsichtig vorgeht. Stablecoins sind zwar technisch leicht zu versenden, regulatorisch aber weiterhin ein sensibler Bereich. Besonders in den USA achten Anbieter genau darauf, wo und unter welchen Bedingungen solche Funktionen freigeschaltet werden.






