Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion fordert die Bundesregierung dazu auf, rasch zu Handeln und im Bereich Wasserstoff nicht zu lange zu zögern. Dies äußerte Geschäftsführer Hans-Jürgen Brick in einem “Handelsblatt“-Interview. Wasserstoff sei demnach nicht nur notwendig für das Erreichen der Klimaschutz-Ziele, sondern auch für Stromnetzbetreiber von Vorteil, da mit Wasserstoff Strom gespeichert werden könne. Dies habe eine bessere Netzwerk-Stabilisierung zur Folge.

Wir müssen die Wasserstoffstrategie endlich auf den Weg bringen. Die Hängepartie hilft niemandem. Lieber jetzt anfangen und später nachsteuern“, so Brick. Bereits vor Monaten kündigte die deutsche Bundesregierung an, eine Nationale Wasserstoffstrategie vorlegen zu wollen. Diese liegt bis heute nicht vor.

Wasserstoff zur Speicherung regenerativer Energie

Mittels H2 könne überschüssiger Windstrom gespeichert werden. Dies führte zu höheren Effizienzen bei erneuerbaren Energien, so die Meinung des Geschäftsführers.

Wie das Wirtschaftsmagazin ausführt, sei der Netzbetreiber regelmäßig mit überschüssigem Windstrom konfrontiert. Damit das Netz stabil bleibe, werden daher Windanlagen häufig vom Netz genommen, was einerseits teuer und andererseits ineffizient mit Blick auf den Klimaschutz sei.

Wasserstoff Aktien auf dem Vormarsch

Insgesamt zeigt sich dieser Tage, dass das Thema Wasserstoff zunehmend auf der Agenda der Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik ist. So legte unlängst die baden-württembergische Landesregierung eine H2-Roadmap vor. Auch zahlreiche Konzerne forschen aktiv an der Weiterentwicklung und Implementierung der Technologie.

Unterdessen befinden sich auch zahlreiche Wasserstoff Aktien wieder im Aufwind. So erhöhte sich beispielsweise der Preis der Nel ASA Aktie im Monats-Rückblick von 1,14 auf 1,36 Euro.

Photo by MartinStr on Pixabay

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