Die Zanni Group hat in einer neunteiligen Bildserie zu ihrem Regenrückhaltesystem Jumbo Block auf X erläutert, wie dessen Infrastruktur-Dashboard Sensordaten, Wartung und Betriebszustände zusammenführt und welche Rolle IOTA dabei spielt. Wie wir gestern berichteten, stellte das Bochumer Unternehmen das Monitoring des Systems vergangene Woche vom IOTA-Testnet auf das Mainnet um.

Die Rolle von IOTA bei Jumbo Block

Das Start-Center zeigt Live-Daten aus der Anlage, lokale Wetterinformationen und den aktuellen Betriebszustand. Bestimmte Ereignisse können zusätzlich auf dem IOTA-Mainnet kryptografisch verankert werden. Das Dashboard zeigt unter anderem die letzte IOTA-Transaktions-ID und den Verbindungsstatus zur IOTA-Blockchain. Jumbo Block erklärt via X dazu:

„Unser START-CENTER zeigt Live-Daten aus der Anlage, Wetterinformationen und den aktuellen Betriebszustand. Zusätzlich können wichtige Ereignisse auf der IOTA-Mainnet-Blockchain kryptografisch verankert werden. Nicht weil Blockchain oder IOTA modern klingt. Sondern weil Vertrauen nachprüfbar sein muss.“

Start-Center von Jumbo Block mit IOTA-Integration
Start-Center von Jumbo Block mit IOTA-Integration, Quelle: X @jumboblock_de

Es werden nicht alle Sensordaten permanent auf IOTA geschrieben. Stattdessen soll die Blockchain als Audit-Schicht dienen, über die sich die Integrität ausgewählter Aufzeichnungen später überprüfen lässt.

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Das Dashboard ist in Start-, Admin-, Setup- und Control-Center gegliedert. Das Admin-Center bündelt Systemzustand, Sensorverwaltung, Backups, Blockchain-Verbindung und Wartung. Hinzu kommen eine Historie sowie Funktionen für Audit und kryptografische Verifikation mittels der IOTA-Blockchain:

„Ein System ist nur so gut wie seine Nachweise. Messwerte allein reichen nicht. Entscheidend ist, dass später nachvollziehbar bleibt, wann welche Daten unter welchen Bedingungen aufgenommen wurden. Deshalb gehören Audit, Historie und kryptografische Verifikation zusammen. Nachweis statt Behauptung.“

Admin-Center von Jumbo Block
Admin-Center von Jumbo Block mit “IOTA Worker”, Quelle: X @jumboblock_de

Über das Setup-Center lassen sich Sensoren, Standorte, Auditfunktionen und die IOTA-Blockchain-Anbindung konfigurieren. Nach Unternehmensangaben sind dafür weder Programmierung noch zusätzliche Spezialsoftware erforderlich. Erfasst werden können außerdem Betreiberinformationen, vorhandene Auditdaten und dokumentierte Ereignisse.

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Das Control-Center wertet die eingehenden Daten aus und soll auffällige Situationen erkennen. Die Software kann daraufhin Maßnahmen vorschlagen:

„Das Dashboard erkennt Situationen. Es schlägt Maßnahmen vor. Die Verantwortung bleibt beim Betreiber.“

Sensoren liefern die Datengrundlage, während die operative Entscheidung beim Menschen verbleibt. Langfristig sollen noch weitere Anwendungsfälle hinzukommen:

„KRITIS ist nur der Anfang. Eigentum. Unternehmen. Kommunen. Industrie. Logistik. Jede Infrastruktur verdient nachvollziehbare Daten, sichere Dokumentation und transparente Entscheidungen. Denn am Ende geht es nicht um KRITIS. Es geht um Vertrauen.“

Für IOTA zeigt die Veröffentlichung einen klar abgegrenzten industriellen Anwendungsfall „Made in Germany“: Das Netzwerk zeigt die Nachprüfbarkeit ausgewählter betrieblicher Daten.

Zum Redaktionszeitpunkt lag der IOTA-Kurs bei 0,03670 USD und damit 2,6% im Plus über die letzten 24 Stunden. Mit einer Marktkapitalisierung von 166,7 Millionen USD belegt IOTA Rang 137 der größten Kryptowährungen der Welt.