Tether hat am 1. September mit einem „Soon“-Teaser eine weitere Netzwerkintegration für USDT0 angekündigt. Das Video deutet eindeutig das Stellar-Logo an. IOTAs seit Monaten erwartete USDT0-Integration bleibt damit weiterhin offen.

USDT0-Teaser kündigt Stellar-Integration an

Der X-Beitrag von USDT0 nennt Stellar zwar nicht ausdrücklich, das im Video angedeutete Logo lässt jedoch kaum Zweifel. Der verifizierte Stellar-Account reagierte zudem unmittelbar auf die Ankündigung.

Parallel wurden die Stellar-Entwicklerdokumente um eine vollständige USDT0-Integration erweitert. Die am 1. September aktualisierte Seite nennt bereits die Mainnet-Adressen des USDT0-Assets, des Stellar Asset Contracts und des LayerZero-OFT-Vertrags.

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Auch die offizielle Deployment-Seite von USDT0 führt Stellar inzwischen unter den unterstützten Netzwerken auf.

USDT0 verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, Tether-Assets auf alle wichtigen Blockchain-Netzwerke zu bringen. Dabei sollen jedoch nicht zwangsläufig bestehende USDT-Versionen durch USDT0 ersetzt werden.

Netzwerke ohne natives USDT können eine eigene USDT0-Integration über den Omnichain-Fungible-Token-Standard von LayerZero erhalten. Blockchains mit einer bestehenden USDT-Ausgabe werden dagegen über das Legacy Mesh angebunden. Dazu gehören unter anderem Ethereum, Tron, TON und Solana.

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Aktuell unterstützt Tether 23 native USDT0-Deployments und sechs Legacy-Mesh-Netzwerke. Eine verbindliche Zusage für jede Blockchain gibt es nicht. Maßgeblich sind Nachfrage, technische Kompatibilität und die wirtschaftliche Bedeutung des Netzwerks.

IOTA ist technisch auf USDT0 vorbereitet

Auf IOTA bestehen bereits seit März technische Vorbereitungen. Die LayerZero-Dokumentation für IOTA L1 führt einen USDT0-Vertrag mit folgender Adresse:

0x1f4fa24418593ee8087cb62203c7405e7cb7234edc42494aeface57c1f42eeac

Auch im IOTA Explorer existieren Objekte, deren Coin-Typ als USDT0 bezeichnet wird. Daraufhin berichteten mehrere Portale bereits im März über einen angeblichen Start.

Ein bereitgestellter Vertrag bestätigt jedoch noch keine produktive Integration. IOTA fehlt weiterhin in den offiziellen USDT0-Deployments und in der Transferoberfläche.

IOTA-Mitgründer Dominik Schiener erklärte im Community-AMA vom 15. Juli, dass USDT0 weiterhin die bevorzugte Stablecoin-Lösung der Foundation sei. Einen konkreten Integrationsplan oder Starttermin nannte er nicht.

Stablecoin-Liquidität könnte zunächst über andere Netzwerke und Chain-Abstraction-Lösungen eingebunden werden. Der erste TradeDollar-Vault soll deshalb auf Ethereum starten, wo bereits ausreichend Liquidität und erprobte DeFi-Infrastruktur vorhanden sind.

Eine Integration könnte für zentrale IOTA-Projekte wie TWIN, Salus und TradeDollar sehr wichtig werden. Die Projekte benötigen liquide Stablecoins für Handelsfinanzierungen, tokenisierte Sicherheiten und grenzüberschreitende Zahlungen.