Bitcoin-Besitzer haben über BlackRock bereits mehr als fünf Milliarden US-Dollar aus privaten Wallets in Anteile des iShares Bitcoin Trust (IBIT) überführt, wie Bloomberg berichtet. Die Senkung der Mindestgröße für solche Transaktionen von 25 Millionen auf eine Million US-Dollar erfolgte bereits im Juli.
Auf das neue Gesamtvolumen machten die ETF-Analysten Nate Geraci und Eric Balchunas auf X aufmerksam. Geraci ordnete die Zahl als direkten Wechsel von Self-Custody zu IBIT ein.
BlackRock has cut minimum for private in-kind creations on iShares Bitcoin ETF to $1mil…
Has now facilitated *$5+bil* in transactions from private wallets.
In other words, bitcoin holders moving from self-custody to IBIT.
“People see things happen in the outside world -… pic.twitter.com/RuDRj6hEjR
— Nate Geraci (@NateGeraci) August 26, 2026
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Die Fünf-Milliarden-Dollar-Marke zeigt, dass vermögende Bitcoin-Besitzer den ETF nicht nur für neue Käufe nutzen. Ein Teil der bereits vorhandenen BTC-Bestände wandert aus privaten Wallets in die Infrastruktur der traditionellen Finanzindustrie.
Sicherheitsrisiken treiben Bitcoin-Wale zu IBIT
BlackRock hatte die Mindestgröße für private In-kind-Transaktionen bereits im Juli von 25 Millionen auf eine Million US-Dollar reduziert. Diese frühere Anpassung ist nicht die aktuelle Nachricht, dürfte die gestiegene Nachfrage aber zumindest teilweise erklären. Bloomberg-Reporterin Isabelle Lee schrieb via X:
„Die Wall Street macht es für Anleger günstiger und einfacher, große BTC-Bestände gegen ETF-Anteile zu tauschen. Was einst ein maßgeschneiderter Service für sehr Vermögende war, wird zunehmend leichter zugänglich.“
Auch andere Anbieter senken die Hürden. Bitwise reduzierte die Mindestgröße für vergleichbare Transaktionen laut dem Bericht von Bloomberg von 100 Millionen auf drei Millionen US-Dollar.
Bei einer In-kind-Transaktion werden bestehende Bitcoin-Bestände gegen Anteile des ETFs getauscht. Der Anleger muss seine BTC somit nicht gegen US-Dollar verkaufen und anschließend IBIT-Anteile kaufen. Hierdurch kann die steuerliche Realisierung von Kapitalgewinnen vermieden werden.
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Die Abwicklung kann allerdings nur über autorisierte Marktteilnehmer erfolgen, weshalb Bitcoin-Besitzer einen Broker oder einen anderen qualifizierten Intermediär benötigen.
Robbie Mitchnick, Leiter des Digital-Asset-Geschäfts bei BlackRock, erwartet eine weitere Zunahme solcher Transaktionen:
„Das wird weiter wachsen, weil wir den Zugang fortlaufend ausweiten. Die Menschen sehen, was in der Außenwelt geschieht – seien es Entführungen, Lösegeldforderungen oder Verwahrungsfehler – und das bewegt sie dazu, bei einem Teil oder ihrem gesamten Bestand diesen Wechsel vorzunehmen.“
Die Äußerungen von Mitnick kommen nach dem verheerenden Coldcard-Hack. Wichtig zu wissen ist aber: Der Tausch reduziert die Risiken der Selbstverwahrung, verändert jedoch auch die Eigentumsstruktur. Anleger halten dann keine „echten“ Bitcoin mehr, sondern börsengehandelte Wertpapiere, die den Kurs von BTC abbilden. Sie geben damit die Kontrolle über ihre Coins auf.













