Die italienische Bank Intesa Sanpaolo verfügt zum Stichtag 30.06.2026 über ein verwaltetes Vermögen von 590 Milliarden USD und gilt damit als größte Bank Italiens. Zugleich zählt sie zu den größten Kreditinstituten Europas. Laut der jüngsten Meldung bei der US-SEC hat die Bank ihre XRP-Position weiter ausgebaut.
Intesa Sanpaolo hält trotz 50-Prozent-Korrektur an XRP fest
Die Großbank hält laut dem 13F-Filing insgesamt 712.319 Anteile am Grayscale XRP Trust ETF. Dies entspricht zum Redaktionszeitpunkt einem aktuellen Marktwert von knapp 14,4 Millionen USD.
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Trotz des starken Kursverlusts von XRP im Oktober 2025 von über 3 USD auf 1,30 USD hat die Bank ihre Position nicht verkauft. Die Bank hält XRP nicht direkt in eigenen Wallets, sondern erhält ihre Marktexponierung über ein börsengehandeltes Anlageprodukt von Grayscale.
Laut Bloomberg-Analyst James Seyffart ist die italienische Bank der viertgrößte institutionelle XRP-ETF-Halter der Welt. Auf Platz 1 befindet sich Goldman Sachs mit einem Exposure von 84 Millionen USD, auf den Plätzen 2 und 3 folgen Jane Street und Millennium Management. Die folgende Grafik gibt einen genauen Überblick:

Die Bank hält neben XRP auch größere Positionen in börsengehandelten Anlageprodukten auf Bitcoin und Ethereum. Im zweiten Quartal 2026 verschob Intesa Sanpaolo dieses Krypto-Exposure allerdings deutlich.
Die Bank hat ihre ETH-Position weiter ausgebaut. Die Zahl der gehaltenen Anteile am iShares Staked Ethereum Trust ETF (ETHB) von BlackRock stieg von 116.200 Ende März auf 349.600 zum 30. Juni. Damit hat die Bank ihre Position innerhalb eines Quartals mehr als verdreifacht. Der gemeldete Marktwert erhöhte sich von rund 3,15 Millionen auf 7,1 Millionen US-Dollar.
Bei Bitcoin reduzierte Intesa Sanpaolo ihre Position im BlackRock-ETF IBIT im zweiten Quartal um rund 94 Prozent auf 40.723 Anteile. Gleichzeitig hielt die Bank weiterhin rund 3,47 Millionen Anteile am ARK 21Shares Bitcoin ETF im Wert von etwa 67,6 Millionen US-Dollar.
Neben Intesa Sanpaolo bleibt auch der größte Vermögensverwalter der Welt bei Bitcoin und dem Kryptomarkt bullisch.
BlackRock: 1 bis 2 Prozent BTC-Exposure können langfristig die Depotrendite erhöhen
Robert Mitchnick, Managing Director für digitale Assets bei BlackRock, führt aus, dass die Kunden des Vermögensverwalters trotz des jüngsten Kursrückgangs von mehr als 50 Prozent weiterhin an Bitcoin als wichtigem Portfoliobaustein festhalten:
“Wir betrachten den Ausverkauf vor allem als Folge einer Entschuldung am Markt und veränderter Kapitalströme. Die grundlegende Investmentthese für Bitcoin als entstehende globale monetäre Alternative und als besonderer Baustein zur Diversifikation eines Portfolios hat sich aus unserer Sicht dadurch nicht verändert.”
Laut einem jüngst von BlackRock veröffentlichten Bericht eignet sich BTC dazu, ein Depot, das zu 60 Prozent aus Aktien und zu 40 Prozent aus Anleihen besteht, mit einer Bitcoin-Allokation von 1 bis 2 Prozent zu ergänzen:
“Unsere historische Zehnjahresanalyse eines traditionellen US-Portfolios aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen zeigt, dass eine aus dem Aktienanteil finanzierte Bitcoin-Beimischung von 1 bis 2 Prozent die Rendite verbessert hätte, während die Risikoeigenschaften des Portfolios insgesamt vergleichbar geblieben wären.”
Trotz der zurzeit anhaltenden Euphorie weist BlackRock auf das Risiko von Quantencomputern für Bitcoin hin. Um diesem Risiko entgegenzutreten, hat BlackRock das Bitcoin Security Consortium in Kooperation mit Strategy, Coinbase und weiteren Schwergewichten der Finanzbranche ins Leben gerufen.
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Dieses strategische Konsortium finanziert Forschung und Entwicklung, damit für Bitcoin alltagstaugliche Lösungen entstehen, die BTC vor Angriffen durch Quantencomputer schützen sollen. Zuletzt konnte das israelische Blockchain-Unternehmen StarkWare erstmals eine quantenresistente BTC-Transaktion durchführen.













