Das Brasilianische Olympische Komitee (COB) und die Cardano Foundation haben ein Update zu ihrer dreijährige Partnerschaft gegeben, in der es darum geht Blockchain, künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge im brasilianischen Sport einzusetzen.
Geplant sind vier zentrale Anwendungsbereiche: sichere digitale Identitäten und weltweit überprüfbare Zertifikate, neue Möglichkeiten zur Fanbindung, die digitale Nachverfolgung von Sportausrüstung sowie transparentere Förder- und Finanzierungsprogramme. Relevante Vorgänge sollen dauerhaft, überprüfbar und manipulationssicher dokumentiert werden.
Tipp der Redaktion: Mehr als 20.000 Zeichnungen: Petition zum Erhalt der Krypto-Haltefrist startet historisch stark
Phase 1 der Partnerschaft ist abgeschlossen
Die Cardano Stiftung berichtete vor wenigen Stunden, dass in den vergangenen Monaten zahlreiche Workshops durchgeführt wurden, in denen KI und die Blockchain-Technologie zu den Kerninhalten zählten:
“In den letzten Monaten haben wir Workshops für mehr als 160 Teilnehmer des COB und 26 nationaler Sportverbände durchgeführt, in denen die Grundlagen von öffentlichen Blockchains und KI im Sport behandelt wurden.”

Das nächste Ziel ist der Aufbau eines eigenen Bildungsökosystems auf Cardano:
“Phase 2 beginnt nun. Das Ziel: ein Vorzeigeprojekt für den brasilianischen Sport auf Cardano aufzubauen.”

Zusätzlich umfasst die Zusammenarbeit Schulungen und Bildungsmaßnahmen, um digitale Kompetenzen innerhalb des olympischen Sports auszubauen. Beide Partner wollen damit den brasilianischen Sport technologisch modernisieren und international als Vorreiter positionieren.
Marcelo Santos, seines Zeichens Technologiemanager des COB, führt aus, dass Cardano großes Potenzial in Brasilien sieht:
“Unsere Partnerschaft bringt das COB an die Spitze der digitalen Transformation, indem Blockchain, künstliche Intelligenz und neue Architekturen miteinander verbunden werden, um die Weiterentwicklung des Sportökosystems voranzutreiben.”
Cardano-Ökosystem wächst durch neue Partnerschaft mit Injective
Zuletzt ist Cardano eine Partnerschaft mit Injective eingegangen. Dabei wurde für Injective eine aktive Onchain-Verbindung zum Cardano-Testnet aufgebaut.
JUST IN🔥 : Cardano is now officially connected to Injective, the first blockchain to have a live onchain rail to Cardano via testnet.$ADA is coming to Injective. $INJ is coming to @Cardano. Both will be available across the two ecosystems. pic.twitter.com/ECnexrfx8c
— Injective 🥷 (@injective) August 3, 2026
Die Verbindung nutzt das Inter-Blockchain Communication Protocol. Dabei werden Test-ADA auf Cardano gesperrt und auf Injective durch einen IBC-Voucher abgebildet. Beim Rückweg wird dieser Voucher verbrannt und der ursprüngliche Betrag wieder freigegeben.
Auch Nachrichten zwischen dezentralen Anwendungen können über die Infrastruktur ausgetauscht werden. Langfristig sollen ADA im Injective-Ökosystem und INJ auf Cardano nutzbar sein. Vorerst bleibt die Umsetzung auf Cardano Preprod und das Injective-Testnet begrenzt. Ein Termin für den Mainnet-Start wurde nicht genannt.
Lesetipp: Cardano-Governance vor Umbruch: EMURGO gibt zentrale Rollen auf
Wie wir berichteten, warnte Cardano-Gründer Charles Hoskinson nach dem Coldcard-Hardware-Wallet-Hack vor einer durch KI verstärkten Welle von Angriffen auf Krypto-Wallets. Als potenzielle Lösung präsentierte er den Midnight-Passport.
Unterdessen tendiert der ADA-Kurs in den letzten 24 Stunden seitwärts und steht zum Redaktionszeitpunkt (07:50 Uhr) bei 0,19 USD.
Mit einer Marktkapitalisierung von 6,95 Milliarden USD belegt ADA Rang 13 der größten Kryptowährungen der Welt.













